"1.000 Quadratmeter sind einfach zu wenig"

Stellten sich bei Bürgermeister Mirko Heuer (Zweiter von links) vor (von links): Bernhard Klockow, Christiane Hinze, Dieter Palm und Herbert Hotje. (Foto: O. Krebs)

FDP-Regionsfraktion sprach viele Themen beim Bürgermeister an

Langenhagen (ok). Das gegenseitige Kennenlernen stand zwar im Mittelpunkt, aber schnell kamen auch aktuelle Langenhagener Themen zur Sprache. Die FDP-Regionsfraktion besucht alle Kommunen, schaute jetzt bei Bürgermeister Mirko Heuer im Rathaus vorbei. Die Flughafenstadt ist eine der letzten Stationen auf der Tour, der neue Verwaltungschef habe sich ja schließlich noch einarbeiten müssen. Viele Themen kamen zur Sprache: Situation mit Flüchtlingen, Weiherfeld, verkehrliche Anbindung des Bades, sozialer Wohnungsbau, Regionsumlage, Landschaftsschutz. Um nur einige Stichwörter zu nennen. Ein weiteres Thema: die Hochbahnsteige, die an der Haltestelle in Wiesenau kommen sollen, gerade wegen des Seniorenheims an der Bachstraße. Die Fraktionsvorsitzende Christiane Hinze: "Wir haben viele neue Erkenntnisse gewonnen und viele Hintergrundinformationen bekommen." Stichwort Raumordnungsprogramm: Bürgermeister Mirko Heuer liegt schwer im Magen, dass die Region trotz eines Gutachtens der Stadt Langenhagen den Einzelhandel in Engelbostel auf 1.000 Quadratmeter begrenzt. So sei es sicher schwer, einen Investor zu finden; 1.200 Quadratmeter seien wegen des vielfältigen Sortiments heutzutage eigentlich schon Standard. Heuer: "Die Region bedenkt bei ihren Vorgaben gar nicht, dass in Engelbostel und Schulenburg bei der Einwohnerzahl wegen des Baugebiets Dorfstraße durchaus noch Luft nach oben ist."
Ein weiterer großer Diskussionspunkt: die Verlängerung der Stadtbahnlinie bis zur Rennbahn und damit bis zum neuen Schwimmbad. "Sie ist schon im Diercke-Atlas von 1974 eingezeichnet", sagt der FDP-Regionsabgeordnete Professor Herbert Hotje schmunzelnd. Sie scheine allerdings noch in weiter Ferne zu liegen. Zumindest will die FDP aber einen konkreten Antrag in der Region stellen, was zwei Buslinien angeht: vom Zentrum zum Bad und auch in den Norden der Stadt.