127.000 Euro für Brot für die Welt

Gesundheitsstationen, wie diese in Kamerun, werden vom Hilfswerk "Brot für die Welt" unterstützt. (Foto: Brot für die Welt)

Gemeinden im Kirchenkreis unterstützen Hilfswerk

Langenhagen. Das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ konnte im Jahr 2015 knapp 127.000 Euro Spenden aus den Gemeinden des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen und von einzelnen Spendern verbuchen; dies entspricht in der Höhe etwa dem Niveau des Vorjahres. „Wir freuen uns, dass Spender ihr Vertrauen ausdrücken“, sagt Uwe Becker, Hilfswerk-Bildungsreferent.
Bundesweit haben Spender das Hilfswerk im vergangenen Jahr mit 57,5 Millionen Euro unterstützt; das sind 1,7 Millionen Euro mehr als im Vorjahr (55,8 Millionen Euro). Im Zentrum der Arbeit von "Brot für die Welt" und seinen Partnerorganisationen standen im Jahr 2015 die Überwindung von Hunger und Mangelernährung, die Förderung von Bildung und Gesundheit, der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und die Wahrung der Menschenrechte. Neu bewilligt wurden 553 Projekte in 79 Ländern. Der größte Anteil der Mittel (33 Prozent) floss nach Afrika.
Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt im Jahr 2015 auch Mittel des kirchlichen Entwicklungsdienstes und Beiträge Dritter, vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt standen dem weltweit tätigen Hilfswerk der evangelischen Landeskirchen und Freikirchen 255,4 Millionen Euro zur Verfügung. Die Gesamtausgaben für Projekte betrugen 238 Millionen Euro oder 94,3 Prozent der Mittel. Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden 5,7 Prozent eingesetzt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet die Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben des Hilfswerkes als niedrig.
Gegründet im Jahr 1959, fördert das Hilfswerk Brot für die Welt heute in mehr als 90 Ländern Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit.