17 Klassenräume in Containern stehen

Neue Heimat für zwölf Klassen: die Container am Schulzentrum.

Stadtverwaltung hat Raumproblem im Schulzentrum im Griff

Langenhagen (ok). Rügen, Winsen an der Luhe und Neustadt an der Weinstraße – was wie eine Deutschland-Tournee klingt, ist die unermüdliche Suche der Stadtverwaltung nach Containern. Denn hinter den Städtenamen verbergen sich die Orte, an denen die Container standen, die die Stadt Langenhagen alle in Neuenkirchen an der niederländischen Grenze gekauft hat. Fünf neue Klassenräume für die zukünftigen siebten Klassen des Gymnasiums stehen nach den Ferien an der Friedrich-Ebert-Schule, zwölf auf dem Sportplatz des Schulzentrums für Gymnasium und Oberstufe der IGS. Mit einer Größe von etwa 70 Quadratmetern rechts komfortabel. Bürgermeister Mirko Heuer ist froh, dass das Raumproblem so zunächst einmal gelöst scheint. Die Stadt hat die Container, die im Mittel fünf Jahre alt sind und bei guter Pflege bis zu 30 Jahren halten, gekauft. Hochbauchef Carsten Busch: „Es stehen noch viele Schulprojekte vor der Tür, sodass wir sie sicher auch langfristig einsetzen können.“ Beheizt werden die Container elektrisch, am Schulzentrum fehlt noch eine Akustikdecke, die in den Herbstferien eingebaut werden soll. Und noch ein kleiner Unterschied: Die Container am Schulzentrum sind mit Sanitäranlagen; an der Friedrich-Ebert-Schule benutzen die Schülerinnen und Schüler die Toiletten im Hauptgebäude.