171 Verstöße in knapp sieben Stunden

Stadt kontrollierte an der Konrad-Adenauer-Straße

Langenhagen. 171 Verstöße lautet das Ergebnis der ersten Tempokontrolle, die die Stadt am Donnerstag, 27. April, im geschwindigkeitsreduzierten Abschnitt der Konrad-Adenauer-Straße zwischen Schützenstraße und Tegeler Straße vorgenommen hat. Dort hat die Stadt mit dem 2. März die zulässige Geschwindigkeit von 50 auf 30 Kilometer pro Stundereduziert, da sich entlang dieser Strecke mehrere Schulen und eine Kita befinden.
Während der siebenstündigen Kontrolle am Donnerstag in Höhe des Schulzentrums wurde die höchste Geschwindigkeit bei einem Fahrzeug mit auswärtigem Kennzeichen gemessen. Es fuhr 58 Stundenkilometer Bei dem überwiegenden Teil der dokumentieren Verstöße lag die gemessene Geschwindigkeit unter 45 Stundenkilometer. Unterwegs waren in dem Zeitraum etwa 875 Fahrzeuge, das macht eine Quote von unter 20 Proznet.
„Vielen Verkehrsteilnehmern ist offenbar bewusst, dass sie in diesem Abschnitt vom Gas runtergehen müssen“, wertet Boris Ehrhardt, Leiter der Abteilung „Sicherheit, Ordnung, Umwelt“, das Kontrollergebnis als einen ersten guten Schritt. „Ich bin zuversichtlich, dass sich die Menschen an die Geschwindigkeit 30 km/h gewöhnen und wir somit bei der nächsten Kontrolle bedeutend weniger Verstöße feststellen werden.“
Mit der Geschwindigkeitsreduzierung auf der Konrad-Adenauer-Straße hatte die Stadt dort Anfang März Displays angebracht. Diese sollten die Verkehrsteilnehmer auf die Änderung sowohl hinweisen als auch für ihre eigene Geschwindigkeit sensibilisieren. So wurde, wer sich an die Vorgabe 30 Stundenkilometergehalten hatte, mit einem „Grünen Daumen“ belohnt.
Nach der etwa zwei Monate dauernden Eingewöhnungsphase hat die Verwaltung nun erstmals eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Die festgestellten Verstöße werden geahndet.