40 Bewerber abgewiesen

Im intensiven Gespräch (von links): Christoph Levers, zukünftiger Jahrgangsleiter in der Sekundarstufe II, Stufenleiterin Regine Klinke und Schulleiter Wolfgang Kuschel.

IGS hofft auf dritten Bauabschnitt

Langenhagen. Für den elften Jahrgang der gymnasialen Oberstufe der IGS Langenhagen liegen nach der neuesten Anmelderunde 196 Anmeldungen vor. Von diesen stammen 144 aus Langenhagen. Auf Grund der räumlichen Situation wird die IGS jedoch maximal sechs Parallelklassen einrichten könnten. Dies bedeutet, dass etwa 40 Bewerberinnen und Bewerber abgewiesen werden müssen. Dazu Schulleiter Wolfgang Kuschel: „Wir fühlen uns bei der Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber in hohem Maße den Langenhagener Schülerinnen und Schülern verpflichtet. Diese genießen bei ausreichenden Zeugnissen vor dem Hintergrund der knappen Raumkapazitäten ausdrücklich Vorrang.“ Zahlreiche Interessenten von anderen Gymnasien muss die IGS mittlerweile abweisen, da diese an ihren Schulen ihre Schullaufbahn weiter fortsetzen können und aufgrund der gesetzlichen Vorgaben am Ende des zehnten Schuljahres des Gymnasiums zurzeit nicht in den Beginn des elften Jahrgangs der IGS eintreten dürfen. Mit der diesjährigen Anmeldezahl festigt sich die Sechszügigkeit im elften Jahrgang. Kuschel: „Wir gehen davon aus, dass wir auch in den nächsten Jahren bei leistungsstarken eigenen Jahrgängen mindestens sechszügig werden fahren müssen. Wir haben in der Oberstufe in allen Jahrgängen stabil rund 160 Schülerinnen und Schüler.“ Gleichzeitig weist er auf die Raumprobleme hin, die auch durch den geplanten Anbau nur zum Teil bewältigt worden sind. Dazu Sekundarstufen-II-Leiterin Regine Klinke: „Wir hoffen, dass der dritte Bauabschnitt bald Wirklichkeit wird.“