40 potenzielle Standorte im Visier

Viele Bürgerinnen und Bürger waren wegen der Flüchtlingsproblematik zur Ortsratssitzung ins Zelleriehaus gekommen.

Kaltenweider Ortsrat stimmt für Standort Pfeifengrasstraße

Kaltenweide (ok). Wo sollen die Flüchtlinge und Asylbewerber hin, die in den nächsten Monaten in die Stadt kommen? Das Problem bereitet der Stadtverwaltung enorm viel Kopfzerbrechen; 40 potenzielle Standorte im Stadtgebiet werden jetzt unter die Lupe genommen – sowohl für Container als auch für feste Unterkünfte. "Da es dabei auch um mögliche Grundstücksankäufe geht, können wir die genauen Adressen nicht veröffentlichen", bittet Bürgermeister Mirko Heuer um Verständnis. In der Diskussion um den Standort Pfeifengrasstraße scheint etwas Ruhe eingekehrt zu sein; durch eine Veranstaltung und einen Arbeitskreis, der ins Leben gerufen worden ist, hat der Verein Bürger für Kaltenweide die Wogen schon relativ früh geglättet. Auf der jüngsten Ortsratssitzung gab's dafür jede Menge Lob von den politischen Parteien. Die sind sich einig, dass es eine Willkommenskultur geben muss. Reinhard Grabowsky (CDU) verwies darauf, dass es in der Vergangenheit schon Flüchtlinge im Ort gegeben habe. Alls sei problemlos verlaufen. Mit Ausnahme von Sigrun Stoellger (SPD), die sich enthielt, stimmte der Ortsrat für den Containerstandort Pfeifengrasstraße.