50 Jahre spannende Vereinsgeschichte

Ortsbürgermeisterin Ute Biehlmann-Sprung (rechts) gratulierte den Vereinsmitgliedern. (Foto: K. Raap)

Mitgliederzuwachs beträgt 43 Prozent in zehn Jahren

Godshorn. Ein Blick 50 Jahre zurück in die Anfänge des Vereins: Am 20. Oktober 1967 wurde mit der Gründungsversammlung der Grundstein gelegt für ein halbes Jahrhundert spannender Tennis-Geschichte: Heinz Wessel (erster Vorsitzender), Günther Hill (zweiter Vorsitzender), Oskar Kamissek (Schatzmeister), Reinhard Miels (Schriftführer) und Bodo Ahrndt (Sport- und Kulturwart) bildeten den ersten Vereinsvorstand des Tennis-Clubs Godshorn. Das war zunächst ein Verein ohne Plätze. Und es war schon ein kleines Wunder, als es bereits 1968 gelang, von der Godshorner Familie Friedrich Winkler gegenüber der Fußballplätze des TSV Godshorn ein passendes Gelände zu pachten. Die ersten beiden Plätze waren bereits ab 13. Oktober bespielbar. Der zweite Schritt folgte wenig später: Mit riesiger Begeisterung wurden die Planung und Realisierung des Clubhauses in Angriff genommen. Die Entwicklung des Tennissports zu einem Breitensport war auch in Godshorn nicht aufzuhalten. Das Resultat: Bis Anfang der 90er Jahre war die Mitgliederzahl auf über 300 angestiegen. Folgerichtig wurde auf den Grundmauern des ersten Clubhauses 1991 ein attraktiver Neubau errichtet nach den Vorstellungen des Godshorner Architekten Rainer Godorr. Das wurde erleichtert durch finanzielle Unterstützung durch die Stadt Langenhagen, den Landessportbund und den Landkreis Hannover. Insgesamt 250 000 DM mussten die Mitglieder allerdings selbst stemmen. Mit der Befestigung der Parkplätze und diverser gärtnerischer Arbeiten erhielt der Club bereits 1992 sein heutiges Aussehen. Und es war schon sensationell, wie der TC Godshorn dem bundesweiten Negativtrend im Tennissport trotzte, der in Godshorn 2006 seinen Tiefpunkt erreichte. Mit innovativen, vor allem praxisgerechten Konzepten schaffte es der Verein, dass die Mitgliederzahl von 175 im Jahr 2006 auf stolze 250 im Jahr 2017 anstieg, ein fast unglaubliches Plus von über 43 Prozent. Drei Schlagworte dienten dabei als Wegweiser: Öffentlichkeitsarbeit, Wohlfühlklima und Eigengestaltung.
Und mit der Wahl der Vereinsvorsitzenden bewiesen die Vereinsmitglieder ohnehin ein feines Fingerspitzengefühl. Nach Heinz Wessel folgten Günther Hill, Bodo Ahrndt, Jürgen Bradtmöller, Karl Heinz König, Helmut Wiebusch, erneut Bodo Ahrndt, Peter Bosse und Ulrich Görtemöller. Das sportliche Leben des Vereins mit 16 Erwachsenenteams in allen Alters- und attraktiven Spielklassen gibt nach wie vor allen Mitgliedern die Chance,  eine„mannschaftliche Heimat“ zu finden. Besonders stolz ist der Verein, mit 60 Kindern im Trainingsbetrieb im Jubiläumsjahr 2017 einen neuen Spitzenwert erreicht zu haben. Aber auch das gesellige Leben im Tennisclub ist einfach spitze.