50 Millionen Euro Investitionen in den Standort beim Flughafen

Der Spatenstich: Hilmar Albrecht (von links), Benjamin Bertram, Bürgemeister Mirko Heuer, Philip Nelles, Conti-Leiter des Standorts Vahrenwald und Architekt Stephan Lejeune.
 
Ds hochmoderne Distributionszentrum.

Continental: Spatenstich für Distributionszentrum in Langenhagen

Langenhagen. Erster Spatenstich für den Bau des hochmodernen Continental-Distributionszentrums in der Nähe des Flughafens Hannover-Langenhagen. Vertreter von Politik, Bauunternehmen, Continental und dem Projektentwickler machten heute den Weg frei für das neue 50-Millionen-Euro-Projekt. Künftig werden von dort Antriebsriemen und Oberflächenmaterialien für die Automobilindustrie europaweit versendet.
Im Laufe des Jahres wird die Bertram Projektmanagement GmbH rund 40 Millionen Euro in das zukunftsorientierte Gebäude sowie in die Außenanlagen des rund 80.000 Quadratmeter großen Grundstücks, das an die Münchner Straße Ecke Schwabenstraße anschließt, stecken. Continental wird zusätzlich mehr als 10 Millionen Euro in Anlagen und Maschinen investieren.
„Wir verzeichnen einen zunehmenden Wachstumskurs im Bereich des automobilen Erstausrüstungs- und Ersatzgeschäftes und müssen daher unsere bestehende Infrastruktur weiter ausbauen. Die Gegebenheiten an unserem Standort in Vahrenwald werden den zukünftigen Anforderungen nicht mehr gerecht. Das hochmoderne Distributionszentrum in Langenhagen bietet alle notwendigen Voraussetzungen, um bestmöglich für den dynamischen Handel mit Kfz-Teilen aufgestellt zu sein“, sagte Philip Nelles, Leiter des Standorts Hannover-Vahrenwald am Rande der Veranstaltung. Zusätzlich werden in dem Gebäude künftig Oberflächenmaterialien des Technologieunternehmens gelagert und verschickt, die im Innenraum von Automobilien verbaut werden. Das bereichsübergreifende Distributionszentrum soll die Abläufe noch effektiver machen. Nelles bezeichnete die Zusammenführung in einem neuen Distributionszentrum als „klares Bekenntnis für die Region Hannover“.
Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer kommentiert: „Mit dem geplanten Businesspark realisiert die Bertram Projektmanagement GmbH ein hochmodernes Distributionszentrum mit Verwaltungsgebäude, das den besonderen Anforderungen zukünftiger globaler Verteilverkehre gerecht wird. Ich freue mich, dass sich mit der ContiTech als Kooperationspartner ein weiteres, weltweit erfolgreiches Unternehmen für den Wirtschaftsstandort Langenhagen entschieden hat, eine Vielzahl von Arbeitsplätzen am neuen Standort schafft und mit ihrem Engagement die Attraktivität Langenhagens auch für den wachstumsträchtigen Automotive-Sektor weiter untermauert.“
„Die Immobilie in Langenhagen ist wie für Continental gemacht. Es hält nicht nur künftige Erweiterungsoptionen offen, sondern bietet auch hervorragende Anbindungen an die nationalen und internationalen Märkte“, erklärte Benjamin Bertram, Geschäftsführer der hannoverschen Projektentwicklungs- und Bauträgergesellschaft, der das Projekt gemeinsam mit dem Architekturbüro architekten allianz – lejeune & pflüger GmbH aus Lübeck realisiert.
Bis Ende 2018 soll ein Gebäudekomplex mit 34.000 Quadratmetern Grundfläche, rund 20.000 Stellplätzen für Paletten und einem vollautomatischen Kleinteilelager entstehen. Dadurch können Betriebsabläufe noch effizienter gestaltet werden. „Durch das neue Distributionszentrum können rund 5.000 Lastwagen-Fahrten pro Jahr eingespart werden. Damit reduziert sich die Stickoxidbelastung in den Zentren beider Städte – sowohl von Hannover als auch von Langenhagen. Gleichzeitig werden die Zufahrtsstraßen rund um unseren Produktionsstandort in Vahrenwald noch sicherer“, so Nelles.
Ein Vorteil, den auch Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok begrüßt: „Der Ansatz von Continental ist genau der richtige und fügt sich sehr gut in unsere Strategie ein. Wenn Lkw-Verkehre so effektiv koordiniert werden, dass halbvolle Ladungen oder Leerfahrten vermieden werden, schafft dies eine enorme Entlastung für alle. Bei der großen Herausforderung, die Schadstoffemissionen im Verkehr zu reduzieren, bedarf es intelligenter, abgestimmter Konzepte und das Engagement aller Unternehmen und Privatpersonen in Hannover. Daran arbeiten wir an vielen Stellen. Vor diesem Hintergrund begrüße ich die Investition von Continental sehr.“
Ende 2018 wird zunächst die Logistik für Oberflächenmaterialien anlaufen, Anfang 2019 folgen die Antriebsriemen. Rund 160 Jobs, die Continental mit eigenen Mitarbeitern besetzen wird, sollen künftig auf dem neuen Gelände zu Hause sein.