600 Kinder waren am Ball

Großer Jubel bei den „Roten“ aus Vinnhorst über den Gewinn des Pokals; die „Blauen“ aus Godshorn nahmen’s mit Gelassenheit. Foto: D. Lange

Soccer-Cup 2011: Vinnhorst holte den Pokal

Godshorn (dl). Wie viel Spaß den Kindern das Fußballspielen macht, war auch bei der fünften Auflage des Soccer-Cup wieder einmal sehr schön zu beobachten. Bei diesem Fußballturnier, das die Grundschulen Vinnhorst und Godshorn in diesem Jahr zum fünften Mal ausgetragen haben, hatten diesmal die Schülerinnen und Schüler aus Vinnhorst die Nase vorn. Damit steht es im Wettbewerb der Schulsieger 3 : 2 für Vinnhorst, nachdem in den vergangenen Jahren beide Schulen je zweimal den Pokal gewonnen hatten.
„Bei dem Turnier sind für uns in erster Linie die Begegnung mit den Kindern der jeweils anderen Schule und der Spaß am Spiel wichtig. Deshalb gibt es hier heute nur Gewinner“, versicherten die beiden Schulleiterinnen aus Vinnhorst und Godshorn, Christiane Schomburg und Birgit Naeschke. Das schließt einen gewissen sportlichen Ehrgeiz natürlich nicht aus, weder bei den Kindern selbst noch bei den anfeuernden Eltern. Dem Jubel bei der Siegerehrung nach zu urteilen, macht eben auch das Gewinnen ganz besonderen Spaß.
Das Turnier der beiden Schulen, in dem die vier Jahrgänge jeweils gegeneinander spielen, wurde wie schon in den Jahren zuvor vom Hallenfreibad Godshorn unterstützt, das sowohl das Gelände zur Verfügung stellte als auch organisatorische Hilfestellung leistete. Immerhin waren rund 600 Kinder am Start, die parallel auf vier Plätzen – zwei Sandplätze und zwei transportable Street-Soccer-Plätze – ihre insgesamt 36 Spiele austrugen. Dazu kamen die Lehrkräfte und vor allem die vielen Eltern, die bereits am Vortag die beiden mobilen Plätze aufgebaut hatten und sowohl bei der Organisation als auch am Ende des Turniers beim Abbau halfen. Die Pokale und Preise für das Match stifteten die Fördervereine der beiden Schulen. Für Christiane Schomburg und Birgit Naeschke ist das Schwimmbad in Godshorn der ideale Austragungsort für das Turnier: „Hier ist Platz, wir bekommen ganz viel Unterstützung und die Kinder kennen das Bad vom Schwimmunterricht, können es zudem von den Schulen aus zu Fuß schnell erreichen, brauchen also nicht mit dem Bus zu fahren.“

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