600 Tonnen Salz und 200 Tonnen Sand

Sicherheit bei Eis und Schnee in Langenhagen

Langenhagen. Mit dem Einsetzen der ersten Nachtfröste beginnt für die Mitarbeiter des Betriebsdienstes und des Betriebshofes der Stadt Langenhagen die Winterdienstsaison. Mit vier Groß- und vier Kleinfahrzeugen werden die Fahrbahnen der Hauptverkehrsstraßen und Hauptradwege bei Glätte abgestreut oder bei entsprechendem Schneefall geräumt. Zusätzlich sorgen fünf Handkolonnen für Sicherheit auf Überwegen, Fußgängerbrücken und an Bushaltestellen.
Das Winterdienstverzeichnis der Stadt Langenhagen umfasst rund 390 Straßen, die in zwei Winterdienstklassen (WK) unterteilt sind. In der Winterdienstklasse A sind Kreisstraßen, Hauptstraßen, Ortsdurchfahrten und Strecken des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Diese werden als erstes gestreut beziehungsweise geräumt. Beim Abstreuen der Fahrbahnen kommt Feuchtsalz zum Einsatz, das im Gegensatz zum Trockensalz oder Sand/Salzgemischen auf der Fahrbahn haften bleibt und nicht durch den Fahrtwind der Fahrzeuge verweht wird.
Der Winterdienst der Stadt Langenhagen beschränkt sich in so genannten Nebenstraßen der WK B auf das Räumen von Schnee auf der Fahrbahn mit dem Ziel, die Straßen befahrbar zu halten. Auf Grund der oft beengten Verhältnisse in diesen Straßen kann der Schnee gegebenenfalls nur teilweise aus der Fahrspur geschoben werden. Ein gänzliches Räumen der Fahrbahn ist oftmals mangels Platz für die zu räumenden Schneemengen nicht möglich und auch nicht notwendig, da bei angepasster Fahrweise ein Befahren der verschneiten Straßen mit PKW möglich ist. Dieses gilt insbesondere bei einer festgefahrenen Schneedecke.
Für die Streueinsätze hat sich der Winterdienst mit insgesamt etwa 600 Tonnen Auftausalz, rund 30.000 Liter Natriumchlorid und etwa 200 Tonnen Streusand bevorratet.
Für die Langenhagener Privathaushalte wird in rund 70 Streugutkisten im Stadtgebiet Sand als Hilfe zur Selbsthilfe bei Glätte bereitgestellt.
Auch bei guter Vorbereitung und sehr detaillierten Meldungen eines speziellen Wetterdienstes kann der Winterdienst beim Einsetzen von Glätte nicht überall gleichzeitig im Einsatz sein.
Das gilt insbesondere bei Einsätzen im laufenden Straßenverkehr. Eine der primären Aufgaben des Winterdienstes ist es, wichtige und gefährliche Verkehrsbereiche für die Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen. Der Winterdienst kann witterungsbedingte Einschränkungen des Straßenverkehrs nur verringern, aber nicht zur Gänze beseitigen.
Damit der Verkehr auch bei winterlichen Straßenbedingungen läuft, müssen Autofahrer, Zweiradfahrer und auch Fußgänger ihr Verhalten den jeweiligen Gegebenheiten auf den Straßen und Gehwegen anpassen.
Weiter Informationen sind unter www.se-langenhagen.de auch als Download verfügbar.