90 neue Wohnungen in Wiesenau

Informationsaustausch (von links): Marco Brunotte, Caren Marks und Karl-Heinz Range.Foto: D. Lange (Foto: Dirk Lange)

KSG stellt SPD-Abgeordneten ihr städtebauliches Konzept vor

Langenhagen (dl). Die Kreissiedlungsgesellschaft (KSG), größter Wohnungseigentümer im Stadtteil Wiesenau, ist seit 2011 dabei, ihren Bestand von rund 100 Wohnungen von Grund auf zu sanieren und zu erneuern. Um sich über die Baufortschritte im Stadtteil selbst ein Bild zu machen, trafen sich die SPD-Abgeordneten Caren Marks, Marco Brunotte und Anja Sander mit KSG-Geschäftsführer Karl Heinz Range zu einem Ortstermin auf der Baustelle in der Freiligrathstraße. Der Stadtteil im Süden Langenhagens ist im Wesentlichen geprägt durch eine Architektur der 50er- und 60er-Jahre mit Reihenhäusern und dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern. Die Wohnungen sind nach heutigen Maßstäben sowohl weder vom Grundriss her noch aus energetischer Sicht zeitgemäß und so auch nicht zu vermieten. Auf Grund mangelhafter Bausubstanz und der damit verbundenen hohen Sanierungskosten entschloss sich die KSG zum Abriss der alten Bestände im Bereich Freiligrathstraße/Liebigstraße und baut stattdessen neu. Die Neubauten entstehen nach dem Passivhausstandard, um die Energiekosten niedrig zu halten und zudem sind die Wohnungen durchwegs barrierefrei konzipiert mit einer bodengleichen Dusche im Bad. Jedes Haus verfügt außerdem über einen Aufzug. Aus Kostengründen sind die Häuser nicht unterkellert, sondern auf dem rückwärtigen Grundstück befinden sich Kellerersatzräume für Fahrräder, Kinderwagen und Ähnliches. Dinge eben, die jetzt nicht mehr mühsam die Treppe rauf- und runtergeschleppt werden müssen, sondern ebenerdig verstaut werden können. Der KSG-Geschäftsführer Karl Heinz Range versichert, dass die KSG keine Luxussanierungen im Sinn habe, sondern moderne Wohnungen zu bezahlbaren Preisen baut, denn „wir sind uns unserer sozialen Verantwortung unseren Mietern gegenüber durchaus bewusst“, so Range. „Wir machen eine sozialorientierte Liegenschaftspolitik und streben danach, unsere Bestände zu erhalten, wissen aber auch, dass eine energetische Gebäudesanierung nicht über die Mieten zu refinanzieren ist. Vor dem Hintergrund niedriger Kapitalmarktzinsen sind Neubauten somit die bessere Lösung. Im Übrigen wird gerade hier im Stadtteil Wiesenau sehr deutlich, dass die Miet- und Energiekosten auf der einen Seite und die allgemeine Einkommensentwicklung auf der anderen schon längst nicht mehr zusammenpassen."