Ab in die Sanierungspause

Eine Partie Krökeln gehört auch für die ehrenamtlichen Mitarbeiter Kolja Sachs (links) und Sven Seidel an dieser Stelle erst einmal der Vergangenheit an.

Café Monopol wird in einem Jahr „komplett auf links gedreht“/Abrissparty am 27. Dezember

Langenhagen (ok). Alles muss raus – ein Motto, das bei Schlussverkäufen im Einzelhandel gang und gäbe ist. Aber auch im Haus der Jugend gibt’s am Sonnabend, 27. Dezember, ab 16 Uhr das eine oder andere Schnäppchen zu machen. Bevor im Café Monopol die Abrissbirne anrückt, weil es wegen Sanierung für knapp ein Jahr geschlossen wird, werden noch jede Menge Memorabilien versteigert. Für viele Langenhagenerinnen und Langenhagener hängen jede Menge Erinnerungen am Café Monopol, das schon seit 1986 existiert. „Viele Veranstaltungen in all den Jahren haben oft den Rahmen gesprengt“,erinnert sich Sven Seidel, Vorsitzender des federführenden Vereins zur Förderung von Jugend und Kultur an die zahlreichen Konzert im Obergeschoss im Haus der Jugend. Jetzt werde alles „komplett auf links“ gedreht: Wände und Toiletten kommen raus; die Bühne wird nach dem Umbau nicht mehr „raumbeherrschend“ sein. Elemente des Tresens und die Stühle werden auch unter den Hammer kommen. Die gute Nachricht: Das Programm läuft auch in der Umbaupause weiter, wenn auch in abgespeckter Form am Donnerstag und Sonnabend. Und der Mittagstisch „Bärenhunger“ zieht auch zum Verein für Sozialarbeit ins Erdgeschoss um. Sven Seidel und sein Team wollen die Zeit nutzen, um sich über Konzeptänderungen Gedanken zu machen. Sven Seidel: „Ich könnte mir eine engere Zusammenarbeit mit den Schulen vorstellen.“ Das ist aber noch Zukunftsmusik, am 27. Dezember heißt es erst einmal „Der Letzte macht das Licht aus! Und Auf Bald, bis Wiedersehen“. Und Sven Seidel verspricht ein Open Endmit Last-Man-Standing: „Wir geben den Flaschenöffner nicht kampflos ab.“ Im Abschluss an die Versteigerung steigt ab 20 Uhr eine Abschlussparty mit DJ Abrissbirne und einem Review auf die vielen Auftritte der Bands, die im Monopola aufgetreten sind. Dann heißt es für zwölf Monate aber endgültig „Ab in die Sanierungspause“, bevor das Café Monopol in knapp einem Jahr in neuem und frischem Glanz erstrahlt.