„Ab ins Beet“

Der „Gigolo“ mischte das CVG-Treffen auf. (Foto: L. Schweckendiek)

Die CVG feierte 65. Karnevalssitzung

Langenhagen (ls). Mit Hüten, Brillen und allerlei Anderem schmückten sich die Teilnehmer der Karnevalssitzung der Karnevals- und Veranstaltungsgemeinschaft (CVG) mit viel Freude. Von Rotkäppchen bis Biene Maja war so manches einfallsreiche Kostüm dabei. Mit Witz, Tanz und Gesang wurde das Publikum am Sonnabend, 9. Februar, in der Gaststätte zur Post in Engelbostel erheitert. Der Abend stand unter dem Motto „Ab ins Beet“ und so mischte sich so mancher Gartenzwerg unter die Akteure, die den Abend bunt gestalteten. Jedes aktive und passive Mitglied hatte die Möglichkeit, unter vorheriger Absprache mit der Jury sein närrisches Talent auf der Bühne zur Schau zu stellen. „Die Anmeldungen für das nächste Jahr sind schon wieder in vollem Gange,“ berichtet Torsten Mennecke, der in diesem Jahr sein Amt als neuer Vereinspräsident als „Torsten der Erste“ annahm. Die Nominierung zum neuen Präsidenten macht ihn sehr stolz: „2007 habe ich angefangen als Bühnenpersonal auszuhelfen. Ich habe gefilmt, aufgebaut und irgendwann angefangen zu organisieren. Und jetzt bin ich hier angekommen, “ so Mennecke. Das Programm, durch das er leitete, war abwechslungsreich und kam sehr gut an und auch an den kleinen Änderungen und Unterschieden im Vergleich zu den letzten Jahren störte sich niemand. Dass statt des üblichen Männerballetts die „Vinnhorster Vogelscheuchen“, eine Jugendtanzgruppe auftrat, tat der Stimmung genauso wenig einen Abbruch wie die Tatsache, dass Torsten Mennecke nicht wie sein Vorgänger Reime zum Moderieren nutzte. Der Aufruf Bernhard Zippers, des alten Vereinspräsidenten „bitte macht meinem Nachfolger das Leben leicht“ folgten alle ohne zögern. So konnte dieser sich seiner Leidenschaft, dem Karneval, voll und ganz hingeben. „Ich liebe den Karneval. Die Stimmung, die Fantasie und die Auftritte sind einfach etwas ganz Besonderes in dieser Zeit. Außerdem ist es die perfekte Gelegenheit, vor dem Fasten noch einmal zu feiern.“ Denn in der katholischen Gemeinde gilt: jetzt wird verzichtet. Auch der CVG-Präsident bildet da keine Ausnahme: „Schokolade und Alkohol wird es bei mir in nächster Zeit erst einmal nicht mehr geben,“ gesteht Mennecke schweren Herzens. Nach dem großen Finale mit allen Darstellern klang dann der Abend mit einem gemütlichen Schunkeln und närrischem Gelächter aus. Nun ist ein erst einmal genug Zeit, sich ein neues Kostüm für das nächste Jahr zu überlegen.