"Aber wir machen das gerne"

Intensiv-Sondermodell-Radfahrer Frank Mollenhauer aus Langenhagen an der Kontrolle in Schulenburg. (Foto: W. Euhus)

210 Teilnehmer beim Volksradfahren in Langenhagen mit von der Partie

Langenhagen. So schlecht war das Wetter doch gar nicht, so die Meinung der Mehrzahl der 210 Teilnehmer des Volksradfahrens. Es hätte schlimmer kommen können, denn richtig geregnet hat es nicht und gegen Kälte sind Radfahrer gewohnt, sich zu schützen.
So herrschte dann auch gute Stimmung, bei den Teilnehmern, bei den Kindern sowieso und auch bei der Standbesetzung in Langenhagen an der Rathenaustraße, in Godshorn, in Schulenburg, in Engelbostel, in Kaltenweide und in Krähenwinkel. Die Helfer an den Kontrollstellen aus den örtlichen Vereinen sind in der Regel schon viele Jahre dabei, was für den ausrichtenden Radsport-Club (RC) Blau-Gelb und auch den Sportring eine große Hilfe ist.
Es ist eine ziemlich aufwändige Veranstaltung für den Ausrichter. Alleine das Aus- und Abschildern der knapp 100 Hinweisschilder kostet viel Zeit. Aber wir machen das gerne, sagen der RC-Vorsitzende Klaus Tast und der Organisator Walter Euhus, und wir werden das noch weitere Jahre tun, auch wenn die Teilnehmerzahlen schrumpfen. Aber die Unterstützung des Flughafens und des Sportrings erleichtern unsere Arbeit sehr.
Es hat wie in den Vorjahren wieder Preise gegeben. Um ein Essen im Maritim, gestiftet vom Airport, kämpften mehrere Senioren, Roger Döring aus Krähenwinkel, 80 Jahre alt, Heinrich Döpke aus Schulenburg, 82 Jahre alt, und vier Radfahrer aus Godshorn: Klaus-Dieter Müller, 80 Jahre alt, Ulla Habermann, 78 Jahre alt, und Karl Habermann, 83 Jahre alt, sowie Heinz Fuge, der mit 86 Jahren zugleich ältester Teilnehmer des Volksradfahrens wurde. Heinz Fuge ist auch zugleich ältestes Mitglied des veranstaltenden Vereins Blau-Gelb Langenhagen.
Ähnlich eng ging es zunächst bei den jüngsten nichtradfahrenden Teilnehmern zu. Es waren immerhin fünf dreijährige Kinder dabei. Aber das Stofftier, den Preis der Bücherei Böhnert, gewann ganz eindeutig Nika Koßmann aus Schulenburg, elf Monate alt. Jüngster selbstfahrender Teilnehmer war mit vier Jahren Felix Thieße aus Langenhagen. Dessen Preis wurde genauso vom Flughafen gestiftet, wie der ausgeloste Sonderpreis, den Stephan Seidel aus Bad Münder gewann, der aus Engelbostel gestartet war. Gefreut haben sich die Veranstalter auch über die erneute Teilnahme von Bürgermeister Heuer und seiner Frau. Er äußerte sich auch sehr positiv über die Großveranstaltung Langenhagens und seiner Ortsteile, so der Bericht von Organisator Walter Euhus.