Abgeordnete des Landtags zu Besuch

Sommertour bei der MTU in Langenhagen vor dem Triebwerk GE90 (von links): Friedhelm Fischer, Holger Sindemann, Marco Brunotte, Michael Behe, Thela Wernstedt, Silke Lesemann, Michael Höntsch und Willi Minne.

MTU Maintenance gewährte Einblick in Werkshallen

Langenhagen. SPD-Landtagsabgeordnete aus der Region Hannover haben im Rahmen ihrer alljährlichen Sommertour die MTU Maintenance besucht. Die Abgeordneten wurden vom Geschäftsführer Holger Sindemann und dem Betriebsratsvorsitzenden Michael Behe begrüßt und anschließend durch die Werkshallen geführt.
Die Gruppe wollte sich vor Ort über die neusten Verfahren bei der Instandhaltung mittlerer und großer ziviler Triebwerke informieren. Der Geschäftsführer Holger Sindemann und der Betriebsratsvorsitzende Michael Behe stellten das Werk vor. Im Jahr 1979 wurde der MTU-Standort in Langenhagen gegründet und beschäftigt mittlerweile mehr als 1.700 Mitarbeiter, auch am Standort München. Jährlich werden mehrere hundert Triebwerke instandgesetzt.
„MTU ist ein erfolgreiches Unternehmen, auch weil es hier eine gute Sozialpartnerschaft zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat gibt", sagte der Langenhagener Landtagsabgeordnete Marco Brunotte. Den Abgeordneten sei es auch wichtig, dass der Frauenanteil in technischen Berufen erhöht wird. Durch die eigene Ausbildung von Fachkräften und die Vernetzung im niedersächsischen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk sieht sich MTU auf einem guten Weg, seine starke Marktposition behaupten zu können. Im Jahr 2013 konnte MTU den Innovationspreis in der Kategorie Großunternehmen gewinnen. Aktuell forscht das Unternehmen an Triebwerken, die besonders sparsam und leise sind. So können mit einem veränderten Getriebefan 72 Prozent der Lärmkontur reduziert werden. Ab dem Jahr 2015 wird das Triebwerk von Fluglinien genutzt.
Begleitet wurden die Landtagsabgeordneten außerdem von Bürgermeister Friedhelm Fischer sowie Ortsbürgermeister Willi Minne. Beeindruckt war die Gruppe vom modernen Triebwerkteststand, der eine Simulation über die Einsatzfähigkeit von Triebwerken ermöglicht. Mehr als 25 Millionen Euro hat die Investition in die Anlage gekostet, die auch die Zukunft der MTU in Langenhagen sichert. „MTU ist ein gutes Beispiel für ein Unternehmen mit einer hohen lokalen Wertschöpfung und einer enormen Innovationskraft, die durch intensive Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen gesichert wird“, betont Marco Brunotte. Die Ansiedlung im Jahr 1979 wurde durch Förderung des Landes Niedersachsen und der Stadt Langenhagen ermöglicht. Dies zeige die Nachhaltigkeit von guter Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung.