Absage für Kaltenweide

Stadtverwaltung erklärt Straßenbau

Langenhagen (gg). Die Beschaffenheit der Straße Am Osterberg will der Kaltenweider Ortsrat verbessert haben, beantragte einen Ausbau parallel zur Fertigstellung des Kinderhauses im nächsten Jahr. Eine Absage gab es nun im Verkehrsausschuss seitens der Stadtverwaltung. Relativ sei die Bewertung der Senken in der Fahrbahn und der überstehenden Schachtdeckel. Abteilungsleiterin Anette Mecke attestierte dem Osterberg in Ordnung zu sein: „Die Straße hält noch zehn Jahre.“ Reinhard Grabowsky (CDU) verteidigte das Kaltenweider Ansinnen. Zumindest in die Prioritätenliste der auszubauenden Straßen in ganz Langenhagen solle der Osterberg aufgenommen werden, schließlich werde sich der Straßenzustand mit dem Schwerlastverkehr zur Baustelle Kinderhaus noch verschlechtern und die Straße gehöre zum Schulweg und sei damit viel benutzt. „Andere Straßen müssen noch dringender ausgebaut werden“, so der Tenor unter SPD und Grünen. Dass mit politischer Mehrheit durchaus festgelegt werden kann, welche Straßen in der Prioritätenliste oben stehen oder vorgezogen werden, merkte Stadtbaurat Carsten Hettwer einmal mehr an. Seitens der Stadtverwaltung werde in jedem Jahr der Zustand der Straßen bewertet. Parameter wie die Oberflächenbeschaffenheit oder die Verkehrssicherheit allgemein würden dort einbezogen. „Aber auch die Verkehrsbedeutung ist wichtig, wie etwa in Gewerbegebieten“, sagte der Stadtbaurat. Anette Mecke erklärte den Ausschuss-Mitgliedern: „Der Osterberg ist nicht so kaputt wie andere Straßen in der Prioritätenliste. Aber wenn Sie trotzdem wollen, kostet das 200.000 Euro.“ Bevor es zur Abstimmung kam, zog Reinhard Grabowsky zum Zweck der Kompromiss-Findung den Antrag zurück. Nun soll im Ortsrat beraten werden, ob der Osterberg mit stückweiser Ausbesserung der Pflasterung auskommt.