Adebar in Engelbostel

Noch gibt es am Nest viel zu bauen. (Foto: C. Wurm)

Storchennachwuchs an der Kreuzwippe möglich

Engelbostel (cow). Es ist wieder bewohnt, das Storchennest an der Kreuzwippe in Engelbostel. Ein Storchenpaar hat es sich auf dem bereitgestellten Landeplatz in luftiger Höhe gemütlich gemacht. Als Zugvögel verbringen Störche den Winter in wärmeren Gefilden und sind im Frühjahr, nach ihrer Reise über Gibraltar oder den Bosporus, auch in Langenhagen anzutreffen. Ein Nest ist in jedem Jahr in Schulenburg, an der Straße Im Winkel, besetzt.
Es gab bereits mehrere Ansätze von Störchen, sich auf dem Platz an der Kreuzwippe 1 niederzulassen, doch in den letzten Jahren war das Nest immer nur kurzzeitig bewohnt. Dieses Mal sieht es besser aus, denn schon seit ein paar Tagen putzen die Jungtiere fleißig ihr Nest und bauen es für einen hoffentlich längeren Aufenthalt aus.
„Störche sind in der Engelbosteler Feldmark schon seit Jahren zu beobachten, schön, wenn sie jetzt sogar im Ort wohnen“, sagt Vogelkundler und Tierarzt Philip Tegtmeyer. „Mittlerweile haben sie sich auch perfekt an unsere moderne Landwirtschaft angepasst. Gefährlich nah Folgen sie beispielsweise den Mähwerken an Treckern, um dabei aufgewirbelte Mäuse und Frösche leicht erbeuten zu können“, sagt der Tierarzt.
Auch Gudrun Mennecke, Ortsbürgermeisterin, ist über die seltenen Saisongäste sehr erfreut: „Es wäre schön, wenn sie uns noch bis zum August oder September Besuch abstatten. Storchennachwuchs wäre natürlich eine ganz besonders schöne Überraschung."