Advenstschmuck verursacht viel Aufwand

Mit guter Laune trotzen Reinhard Brendel (links) und Edgar Schmidt-Nordmeier den eisigen Temperaturen beim Aufhängen der Schmucksterne in Krähenwinkel. (Foto: G. Gosewisch)

Sterne an der Weiherfeldallee leuchten später

Kaltenweide (gg). „Es wird knapp, aber vielleicht haben wir noch Glück“, sagt Ortsbürgermeister Reinhard Grabowsky zur verzwickten Situation: An sechs Lichtmasten an der Weiherfeldallee sollen Sterne leuchten, sie wurden auch bereits aufgehängt, nur fehlt für den Lichterglanz in der Adventsdekoration noch die Stromversorgung. Die muss per Adapter erst noch installiert werden, was nur enercity selbst leisten kann – natürlich gegen Rechnung. „Dreihundert Euro pro Stück, das ist nicht billig“, sagt Reinhard Grabowsky. Daher habe der Ortsrat auch nicht leichtfertig zugestimmt, die Kosten zu übernehmen. Dass es nun Verzögerung bei der Installation der Adapter gegeben hat, bedauert er. Da habe es Lieferschwierigkeiten und zudem eine Panne bei der Absprache mit Lutz Reßmeyer gegeben, der sich seit Jahren mit Ideen, Rat und Tat in die Aktion einbringt. Als Anlieger ist ihm Lichterglanz in Kaltenweide wichtig. Er hat schon im vergangenen Jahr Sponsoren für die Anschaffung der Sterne gewinnen können, die entlang der Kananoher Straße den Advent einleuchten. Angeboten hatte er, an der Weiherfeldallee schon viel früher tätig zu werden, was insbesondere bei der Beschaffung der Sterne wichtig gewesen wäre. Dass es zeitlich alles so eng geworden ist, ärgert ihn.
160 Weihnachtssterne leuchten im gesamten Stadtgebiet von Langenhagen, die meisten in der Kernstadt entlang der Walsroder Straße. Finanziell ist das über eine Kooperation der städtischen Wirtschaftsförderung mit den Gewerbetreibenden möglich.
Seit zwölf Jahren gibt es in Krähenwinkel 33 Weihnachtssterne an Lichtmasten, weil der CDU-Ortsverband und private Unterstützer die Materialkosten und die Dienstleistung (Aufhängen, Abhängen und Lagerung) übernimmt. Landwirt Edgar Schmidt-Nordmeier stellt die Fahrzeuge und Gerätschaften zur Verfügung, investiert viel Zeit gemeinsam mit seinem Team. In jedem Jahr werden vor dem Aufhängen der Sterne die Glühbirnen darin kontrolliert. Es sind 990 Stück, von denen in der Adventszeit erfahrungsgemäß rund 70 Stück kaputt gehen.