Ältere wünschen sich Treffpunkt

Tauschten Erfahrungen aus (von links): BerndSpeich, Herbert Könneke, Werner Stamer, Dieter Palm, Rosemarie Bahrke, Klaus Flügel, Christa Röder, Eckhard Röder, Brigitte Sewcz, Rudi Neumann und Frank Sporleder.

Liberale Senioren trafen Seniorenbeirat

Langenhagen. Die Liberalen Senioren trafen jetzt den Seniorenbeirat zu einem Erfahrungsaus-tausch. Christa Röder, Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt stellte fest, dass dieses Treffen der Auftakt zu vielen ähnlichen Begegnungen sei. Im Laufe der Legis-laturperiode will der Seniorenbeirat viele Seniorengruppen und –Einrichtungen der Stadt besuchen. Sie ermunterte die Seniorinnen und Senioren, auch zu den Sitzungen des Seniorenbeirates im Rathaus zu kommen und in den Fragestunden ihre Anliegen vorzubringen.
Die Liberalen Senioren wünschten sich für Langenhagen einen Treffpunkt ähnlich wie die Dorfgemeinschaftshäuser in den Ortsteilen, wo sich auch Seniorengruppen treffen könnten. Zwar hätten die AWO und demnächst das DRK Räume im Stadtkern für ihre Veranstaltungen, diese fehlen jedoch für andere Gruppierungen. Auch die Frage der Ermäßigung von Eintrittsgeldern für Seniorinnen und Senioren wurde von Brigitte Sewcz, stellvertretende Vorsitzende der Liberalen Senioren, angesprochen. Mehr als 90 Prozent der Frauen, die in Rente sind, bekämen heute nur 1.000 Euro oder sogar deutlich weniger und könnten so gerade ihren Lebensunterhalt bestreiten. Viele schämten sich, zum Sozialamt zu gehen. Es wurde die Frage aufgeworfen, wie man Senioren in die "Langenhagen Card" einbinden könnte. Angesprochen wurde auch das „Lernzeitalter“ genauso wie das altengerechte Wohnen in Langenhagen und der öffentliche Personennahverkehr.