Änderung der Bebauungspläne wird erwogen

Abwandern des Gewerbes an der Straße In den Kolkwiesen soll zu einer Umwandlung des Bebauungsplans führen. (Foto: G. Gosewisch)

Verdichtung in Wiesenau und Langenforth möglich

Langenhagen (gg). Städtebaulichen und planerischen Handlungsbedarf sieht die Stadtverwaltung in den Stadtteilen Wiesenau und Langenforth und strebt Bebauungsplanänderungen an. In den größeren Gärten an privaten Einfamilienhäusern im Stadtteil Wiesenau soll eine Hinterbebauung ermöglicht werden. Die so genannte Nahverdichtung betrifft die Grundstücke auf der südlichen Seite der Friedrich-Ebert-Straße und auf der südlichen Seite der Freiligerathstraße. Während sich im Rahmen einer Einzelbefragung die betroffenen Grundstückseigentümer an der Friedrich-Ebert-Straße mehrheitlich für die Planänderung aussprachen, war die Mehrheit an der Freiligerathstraße dagegen. Dieses Votum wolle die Stadtverwaltung beachten, erläuterte Stadtbaurat Carsten Hettwer in der jüngsten Sitzung des Stadtplanungs- und Umweltausschusses. Grünen-Ratsfrau Maren Brandt machte Ergänzungen, die mit Unterstützung der SPD-Fraktion aufgenommen wurden: statt eines beschleunigten Verfahrens soll es ein Regelverfahren und damit zusätzlich eine Umweltverträglichkeitsprüfung geben und zudem soll die Möglichkeit der Nahwärme-Erschließung geprüft werden.
Im Stadtteil Langenforth erwägt die Stadtverwaltung eine Änderung des Bebauungsplans an der Südseite der Straße In den Kolkwiesen. Die Nutzungsstruktur soll geändert werden, von reinem Gewerbe- hin zur Mischbebauung, mit der dann Wohnbebauung möglich ist.