Änderung spart 6.500 Euro

Reduzierte Öffnungszeiten für die Grüngutannahme

Langenhagen (he). Seit Beginn des neuen Jahres gelten für die Grüngutannahme auf dem Langenhagener Betriebshof geänderte Öffnungszeiten. Bürgerinnen und Bürger können Baum- und Strauchschnitt, Gartenabfälle und Rasenschnitt auch weiterhin in der Zeit von Montag bis Donnerstag jeweils von 9 bis 15 Uhr sowie Freitag von 9 bis 11.30 Uhr abgeben, am Sonnabend bleibt der Betriebshof jedoch ab sofort geschlossen. Da sonnabends in Langenhagen drei weitere Grüngutannahmestellen geöffnet haben und die Deponie in Lahe am Moorwaldweg sowie der Wertstoffhof in Garbsen sich in der Nähe befinden, wurde diese Änderung von Politik und Verwaltung vorgeschlagen. Nach Auskunft von Stadtsprecherin Sabine Mossig werden durch die Änderung der Öffnungszeiten jährlich 6.500 Euro im kommunalen Haushalt eingespart.
Die folgenden Grüngutannahmestellen stehen in Langenhagen zur Verfügung. Kaltenweide: Kananoher Straße/Ecke Auf der Heide (Einfahrt in der Feldmark), Öffnungszeiten mittwochs 16 bis18 Uhr, sonnabends 9 bis 12 Uhr. Krähenwinkel: Walsroder Straße 209, Öffnungszeiten mittwochs 16 bis 18 Uhr, sonnabends 9 bis 12 Uhr. Schulenburg: Dorfstraße 28, Öffnungszeiten mittwochs 16 bis 18 Uhr, sonnabends 9 bis 12 Uhr. Bei allen drei Annahmestellen werden Baum-, Hecken- und Strauchschnitt sowie Laub aus Privatgärten bis zu einem Kubikmeter angenommen. Rasenschnitt und Bioabfälle aus der Küche werden an den landwirtschaftlichen Grüngutannahmestellen nicht angenommen, sie gehören in den Biosack, in die Biotonne oder auf den Kompost im eigenen Garten. Grüngut aus Langenhagener Gärten kann darüber hinaus auf allen Wertstoffhöfen und Deponien des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) abgegeben werden. Die entsprechenden Adressen und Öffnungszeiten sind im neuen aha-Planer für das Jahr 2011 zu finden. Dieser Planer wurde bereits an die Haushalte verteilt und liegt darüber hinaus im Rathaus sowie in den Verwaltungsstellen aus. Alle Informationen sind auch auf der Internetseite www.aha-region.de zu finden.
Auch auf die häufig gestellte Frage, warum bei den landwirtschaftlichen Grüngutannahmestellen kein Grasschnitt abgegeben werden darf, ist auf der aha-Seite eine Antwort zu finden. Grasschnitt beginnt bereits nach kurzer Zeit Sickerwasser zu bilden. Zierrasen wird häufig stark gedüngt, und viele Hobbygärtner verwenden darüber hinaus chemische Mittel, etwa um unerwünschtes Moos im Rasen zu vernichten. Diese Stoffe gelangen zusammen mit dem Sickerwasser ungehindert in den Untergrund und damit auch in das Grundwasser.
Als Anfang der 1990er Jahre die Sammelstellen bei Landwirten als zusätzliches Angebot eingerichtet wurden, war es wirtschaftlich nicht vertretbar, in eine aufwändige Abdichtung der Flächen mit Sickerwasserauffangvorrichtungen zu investieren. Aus diesem Grund beschränkte man die Genehmigung auf Baum- und Strauchschnitt; nachträglich wurde dann im Jahr 2003 auch die Anlieferung von Herbstlaub genehmigt.
Bis zu einem Kubikmeter Rasenschnitt kann kostenlos in die Container auf allen aha-Wertstoffhöfen gefüllt werden; das Material wird anschließend in den aha- Kompostwerken verarbeitet.