Aktiengesellschaft statt Klassenverband

Die bunten Bilderrahmen waren besonders bei den jüngeren Kunden beliebt: Oliver Krauß (von links) und Pascal Meier beim Verkauf. (Foto: G. Gosewisch)

IGS-Schüler zeigten die Produkte ihrer Firmen

Langenhagen (gg). Wenn die zehnten Klassen der IGS in das Firmenprojekt starten, haben die Schüler in jedem Jahr viel zum Thema Betriebswirtschaft zu lernen. Je Klassenverband wird eine Aktiengesellschaft gegründet. „Mit allem was dazu gehört. Aufsichtsrat, Vorstand, Abteilungsleiter und so weiter – jeder in der Klasse hat eine Funktion“, erklärt Holger Besser, Fachbereichsleiter Arbeit-Wirtschaft-Technik und weiter, „in den Bereichen Produktion, Werbung, Verkauf, Einkauf, Rechnungs- und Personalwesen muss so gesteuert werden, dass ein Umsatz samt Gewinn erzielt wird. Am Anfang aber steht bekanntlich immer eine Idee und die dreht sich bei diesem Projekt natürlich um das richtige Produkt, das man vermarkten möchte.“ Welche Ideen verwirklicht wurden, zeigt traditionell die Messe, die als Abschluss des Projekts im Vorraum der Aula stattfindet. Die Schüler, die nun Mitarbeiter ihrer Firmen sind, verkaufen dort ihre selbst gefertigten Produkte. Strategie war auch in diesem Jahr dabei: während die einen auf Produkte im Preisbereich von einem oder zwei Euro setzten, damit größere Mengen abgesetzt werden, versuchten andere mit hochwertigeren Produkten und höheren Preisen ihre Kunden zu finden. Je nach Engagement der Firmen, beschränkt sich der Verkauf nicht auf das Schulgebäude. „Die Schüler verkaufen auch auf Weihnachtsmärkten“, freut sich Besser.