Aktion gegen „Drive-in“

Mit Handzetteln für Autofahrer hat Béla Baján, hier nach Schulschluss mit seinem Sohn Daniel, auf die Gefahr für Grundschüler aufmerksam gemacht. (Foto: G. Gosewisch)

Rücksichtslose Eltern gefährden Grundschüler

Langenhagen (gg). „Ich habe schon gesehen, dass Eltern trotz Verbots flott über den Schulhof gefahren sind, um dann direkt vor der Eingangstür der Schule, quasi an den Stufen, ihre Kinder aus dem Auto aussteigen zu lassen – wie bei einem Drive in“, schüttelt Béla Baján den Kopf. Der Elternvertreter sieht die Gefahr für alle anderen Grundschüler, die sich an der Hermann-Löns-Schule vor Schulbeginn einfinden und hat in Absprache mit dem Polizei-Kontaktbeamten Dirk Schell und Schulleiterin Petra Adolf nun eine Aufklärungs-Aktion gestartet, denn die „Drive- in-Fahrer“ sind nur die Spitze des Eisbergs. Es geht um die Situation auf der Niedersachsenstraße. Dort gilt im Bereich der Hermann-Löns-Schule ein Halteverbot, die Fahrbahn ist ohnehin auf einen Fahrstreifen verengt. Dennoch parken Autos in diesem Bereich. „Unverständlich und rücksichtslos“, sagt Baján und sucht das Gespräch mit diesen Fahrern, um Alternativen aufzuzeigen. So empfiehlt er, im weiteren Verlauf der Niedersachsenstraße zu parken und den Rest des Weges zur Schule zu Fuß zurückzulegen. So viel Zeit müsse sich jeder nehmen, denn die Dunkelheit vor Schulbeginn verschärfe die Gefahr für die kleinen Fußgänger in dieser Jahreszeit zusätzlich. Sie kommen beim Rangieren der Autos in unübersichtlichen Situationen leicht unter die Räder.