Alarmübung für das THW

Lars Förster (Zweiter von links) bespricht den Aufbau der Beleuchtung mit den Helferinnen und Helfern. (Foto: P. Graser)

Szenario: Vermisstensuche am See

Langenhagen. Die abendliche Ausbildungseinheit der THW-Fachgruppe Beleuchtung wurde in der vergangenen Woche von einem Alarm unterbrochen. Die Einsatzmeldung lautete: „Seegelände, Vermisstensuche.“ Während der Anfahrt zum THW-Übungsgelände am Bissendorfer See bekam Gruppenführer Lars Förster weitere Informationen. Demnach wurde ein Suizid vermutet und eine Bergungsgruppe zur Unterstützung nachgefordert. Während ein erstes Such-Team mit Taschenlampen und Scheinwerfern das Seeufer absuchte, bauten die Spezialisten der Fachgruppe Beleuchtung zunächst den Lichtmast und Scheinwerfer auf, um das Seeufer großflächig auszuleuchten. Olaf Sadowski Gruppenführer der nachgeforderten Bergungsgruppe übernahm unmittelbar nach der Ankunft in Absprache mit Gruppenführer Lars Förster die Personensuche. Bei Minustemperaturen wurde mit einer Suchkette der See umrundet, Ufer, Böschung aber auch Bäume abgesucht. Im Übungsszenario kam die Hilfe zu spät. Die Situation lies einen Suizid vermuten. Sie war absichtlich so gewählt, und diente einem weiteren Ausbildungsziel: Verhalten der Einsatzkraft, ohne die für die Arbeit der Polizei notwendigen Spuren zu zerstören. Auch die Arbeit der Einsatznachsorge-Teams ist zu berücksichtigen. Nach Rückbau und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft war der THW-Dienst gegen 0 Uhr beendet.