Alle Optionen für die Zukunft

Kaltenweider Grundschule platzt bald aus allen Nähten

Kaltenweide (ok). Wird die Notwendigkeit einer Erweiterung der Kaltenweider Grundschule durch den Begriff Ganztagsschule ausgebremst? Dieser Ansicht ist jedenfalls Ortsratsmitglied Andreas Eilers (WG-AfL). Für eine Ganztagsschule gebe es im Schulvorstand keine Mehrheit, sie werde nicht kommen. Das sieht Wolfgang Langrehr (SPD) aber ganz anders: „Wenn wir etwas machen, wollen wir auch eine Ganztagsschule bei einem anderen Schulelternrat ermöglichen.“ Ohnehin werde seit etwa fünf Monaten in Kaltenweide nur von einer weiterführenden Schule gesprochen, dabei habe die Grundschule ein akutes Platzproblem. So gebe es die Alternative, den Altbau der Grundschule aufzustocken. Und auch der Abriss der Feuerwehr an der Zellerie und ein möglicher Umzug auf das Gelände des NP-Marktes an der Kananoher Straße schafft Räume. Jens Mommsen: „Es wird Zeit, Fakten zu schaffen.“ Ortsbürgermeister Reinhard Grabowsky brachte es auf den Punkt: „Zielrichtung des SPD-Antrages ist ein Raumprogramm unabhängig von der Schulform.“ Wolfgang Langrehr stellte einen Vergleich zur Automobilwelt an: „Wenn ich einen Fiat 500 habe und ein Haus baue, stelle ich mir ja auch gleich eine größere Garage hin.“ Mit nur vier weiteren Klassenräumen sei die Kaltenweider Grundschule nicht zukunftsfähig. Um sich alle Möglichkeiten zu lassen, wurde der Begriff „Ganztagsschule“ aus dem Antrag gestrichen und durch '“eine Planung, die der Schule alle Optionen für die Zukunft offen lässt“ ersetzt. Der Beschluss war dann einstimmig.