Altar und Taufbecken eingeweiht

Engelbosteler Spenden machten den Altarbau in Mandlanzini in Südafrika möglich.

Südafrikaner danken für Kollekte und schicken Belege

Engelbostel-Schulenburg. „Vielen Dank, dass ihr Leuten helft, die ihr nicht einmal kennt“, schreibt die lutherische Kirchengemeinde in Mandlanzini nach Engelbostel. Für die neugegründete Kirchengemeinde in Südafrika, deren Mitglieder überwiegend Flüchtlinge aus Simbabwe sind, hatte die Martins­kirchen­gemeinde an Weihnachten die Kollekte erbeten; so waren 1.289,25 Euro zusammengekommen. Vor ein paar Jahren bereits hatten die Langenhagener auf diese Weise das Dach des neuerrichteten kleinen Kirchbaus finanziert; jetzt kam nicht nur Geld für einen Altar, sondern auch noch für ein Taufbecken zusammen, der nun in einem Gottesdienst eingeweiht werden konnte.
„Wir wollten diese kleine Flüchtlingsgemeinde nördlich von Durban erneut unterstützen, weil sie Flüchtlingen aus Simbabwe und anderen lutherischen Glaubensgeschwistern aus dem mittleren Afrika eine neue Heimat gibt“, erklärt Kirchenvorsteher Christian Frehrking, dessen Freund die Gemeinde finanziell berät und garantiert, dass jeder Cent ankommt. „Die haben mir völlig korrekt nun sogar die Rechnungen des Tischlers geschickt“, berichtet Pastor Rainer Müller-Jödicke.