Alter Nordtrakt wird abgerissen

"Alles muss raus" lautet gerade die Devise im Nordtrakt des Hauses der Jugend. (Foto: O. Krebs)

Abrissbirne am Haus der Jugend von Mittwoch, 10., bis Freitag, 12. Januar

Langenhagen (ok). Die Abrissbirne rollt an: Um Platz für einen Neubau für etwa insgesamt 1,7 Millionen mit einem Verbindungsbau zum sanierten Trakt an der Walsroder Straße zu schaffen, lässt die Stadt Langenhagen den alten Nordtrakt vom Haus der Jugend abreißen. Eingeplant sind drei Tage von Mittwoch, 10., bis Freitag, 12. Januar. Kostenpunkt: 30.000 Euro.
Für die Dauer der Arbeiten wird am 10. Januar morgens die äußere, rechte Fahrspur der Godshorner Straße in Richtung Langenforther Platz gesperrt. Die Einengung reicht von der Einmündung Vosskamp bis zum Langenforther Platz. An der Kreuzung können Autofahrer wie gewohnt von der linken Spur in die Walsroder Straße, Richtung Norden, abbiegen. Hingegen muss die mittlere Spur vorübergehend sowohl von dem geradeausfahrenden als auch den rechts in die Walsroder Straße (Richtung Hannover) abbiegenden Verkehr genutzt werden.
Mit Beeinträchtigungen ist bis zum Ende der voraussichtlich dreitägigen Bautätigkeit zu rechnen. Alle aus Westen das Stadtzentrum anfahrende Autofahrer sollten sich auf die dreitägige Sperrung auf der Godshorner Straße einstellen und den Bereich Langenforther Platz gegebenenfalls weiträumig umfahren.
Fußgänger und Radfahrer werden für die Dauer der Abrissarbeiten auf die gegenüberliegenden Geh- und Radwege der nördlichen Fahrbahnseite geleitet. An den Ampeln in Höhe Vosskamp und am Langenforther Platz können Fußgänger und Radfahrer die Godshorner Straße sicher überqueren.
Die kleine Stichstraße (Langenforther Platz) westlich beziehungsweise hinter dem Haus der Jugend wird für die Dauer der Arbeiten zur Sackgasse. Eine Durchfahrt zur Godshorner Straße ist vom 10. bis 12. Januar nicht möglich.
 "Das Gebäude stammt aus dem Jahre 1959", weiß Hanno Hahn, Projektverantwortlicher aus der Abteilung Hochbau; seit 1984 war hier die Heimat des Unabhängigen Jugendzentrums (UJZ). Metall, Holz, Stein, Glas – alles ist sauber getrennt und entsorgt worden; das Innere des Hauses nahezu leer. Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes haben sogar die Heizrohre abmontiert – zum Wegwerfen seien sie viel zu schade, könnten ja noch für Reparaturen wiederverwendet werden. Die Nachnutzung ist klar; daran war ja auch die Zusage von Fördergeldern geknüpft. "Der Zweck Jugendarbeit muss erfüllt sein", erläutert Stadtbaurat Carsten Hettwer. Gesucht werden zurzeit Nachfolger für den Verein für Sozialarbeit, der sich auflöst. Wer Interesse hat, möge sich bitte bis zum 12. Januar per E-Mail unter frank.labatz@langenhagen.de melden. Und wie geht es weter? Im März soll – wenn das Wetter es zulässt – mit dem Neubau begonnen werden, der dann bis Mitte 2019 stehen soll. Etwa 800 Tonnen Schutt werden abtransportiert; das sind diverse Lastwagen.