Alternative für Skate, Turner und Handballer?

Zukunft der Eishalle steht noch in den Sternen/Alternativen gesucht

Langenhagen (ok). Eishallendesaster beenden – so lautet die klare und unmissverständliche Formulierung eines Tagesordnungspunktes, der am Montag, 25. Juni, in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause diskutiert wird. Und dann steht die Zukunft des Gebäudes und Grundstücks an der Brüsseler Straße wohl fest. Wird die Halle abgerissen und das Grundstück letztendlich vermarktet? Oder gibt es doch noch andere Interessenten und Optionen? Eine Alternative, die im Raum steht, ist eine Skaterhalle. Ein potenzieller Betreiber hat im Gespräch mit dem Langenhagener ECHO gesagt, dass er die ehemalige Eishalle innerhalb kurzer Zeit in eine Rollerhalle umbauen könnte. Eine Halle, die ideal für Skateboard- und Longboardfahrer wäre. Und auch für Rollerderby sei die Eishalle hervorragend geeignet. Eine Art Football auf Rollschuhen, der von Frauen betrieben wird. Bei der Vollkontaktsportart wird immer im Kreis gefahren.
Auch auch Willi Osing, Leiter der Turnschule beim SC Langenhagen, hat sich zu Wort gemeldet. Osing liebäugelt schon seit Langem mit einer Halle, in der die Geräte fest installiert bleiben. Ähnlich wie im Landesleistungszentrum in Hannover-Badenstedt. Er braucht etwa 600 Quadratmeter, könnte sich beispielsweise eine Lösung gemeinsam mit den Handballer vorstellen. Auch Reinhold Scheiba, Spartenleiter bei der HSG Langenhagen, sieht in der Eishalle eine wahre Alternative, auch zur geplanten Veranstaltungssporthalle hinter dem Schulzentrum. Scheiba: "Bei einem 20 mal 40 Meter großen Spielfeld bleibt genug Platz für die Turner." Und Hallenzeiten seien in Langenhagen ja ohnehin rar.