"Am Moore" wird endgültig ausgebaut

Einbahnstraßen-Regelung und Vollmacht ab September

Langenhagen. Im Auftrag der Stadt Langenhagen nimmt die Firma Benckendorf Bauunternehmung den Endausbau der Straße „Am Moore“ im Abschnitt zwischen „Am Kielenkamp“ und „Weißer Weg“ vor. Die Firma aus Peine beginnt ab Mittwoch, 6. Juni, mit der Einrichtung ihrer Baustelle.
Im ersten Schritt plant die Baufirma, in der darauffolgenden Woche (24. Kalenderwoche) den Bordstein und die Entwässerungsrinnen auf der unbebauten Seite (Felder) zu erstellen. Voraussichtlich Anfang Juli wechselt die Baustelle auf die gegenüberliegende, bebaute Seite. Dort sind ebenfalls Bordstein und Entwässerungsrinnen vorgesehen sowie ein neuer, gepflasterter Gehweg.
In dieser Bauphase gilt in dem Straßenabschnitt die Regelung: Einbahnstraße. Sie ist vom "Weißen Weg" kommend in Richtung "Am Kielenkamp" zu befahren. Alle angrenzenden Grundstücke sind bis auf punktuelle Ausnahmen erreichbar. Für die Fußgänger wird je nach Bauabschnitt ein Bereich der Fahrbahn abgesichert.
Im zweiten Schritt wird die Fahrbahn ausgebaut. Beginn ist nach derzeitigen Planungen Anfang September. Die Straße soll dann in Abschnitten gesperrt werden. Diese Termine werden zu gegebener Zeit angekündigt.
Vorbehaltlich des Wetters rechnet die Baufirma damit, den Endausbau des letzten Abschnitts der Straße „Am Moore“ Anfang Oktober abzuschließen zu können.
Die Baufirma hat die betroffenen Anlieger „Am Moore“ diese Woche in einer Mitteilung über den geplanten Bauablauf informiert. Die Schreiben sollen ebenfalls im Mohnweg verteilt werden, um eventuelle Besitzer der Garagen entlang der Straße „Am Moore“ zu erreichen. Baufirma und Stadtverwaltung haben zudem vereinbart, dass die Ankündigungen auch in den Bereichen der Garagenhöfe ausgehängt werden.
Der ehemalige Wirtschaftsweg erhielt zwar im Zuge der Bebauung der angrenzenden Grundstücke eine Asphaltdecke. Endgültig ausgebaut wurde die Straße aber seither nicht. So fehlen etwa die Gossen, um eine Entwässerung der versiegelten Flächen gewährleisten zu können. Mit der Folge, dass die Asphaltdecke mittlerweile in einem sehr desolaten Zustand ist. Sie weist viele Schlaglöcher und Risse auf, weshalb die Stadt die in der Straße zulässige Geschwindigkeit zuletzt auf zehn Kilometer pro Stunde reduziert hatte.