Am Rand keine Handhabe

CDU-Präsenz auf dem Mühlenfest

Kaltenweide (gg). Besucher des Mühlenfestes sparten nicht mit Lob, allen gefiel es sehr gut. Organisator war die Ortsarbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Reinhard Brendel. Für die Sicherheit und Ordnung war im Vorfeld viel geleistet worden, auch ein Antrag auf Genehmigung samt Aufbauplan wurde bei der Stadtverwaltung eingereicht, so der Hinweis von Reinhard Brendel. Er äußert sich nun auf Vorwürfe, die von Hans-Jürgen Jagau formuliert wurden – das ECHO berichtete. Da für die FahrKulTour, ein städtisches Angebot zum Radeln, das Mühlenfest als Station ausgewiesen wurde, sollte es grundsätzlich keine Parteienwerbung geben. Verärgert war Hans-Jürgen Jagau über die CDU-Präsenz auf dem Mühlenfest, denn damit seien andere Parteien übergangen worden. Jessica Golatka, CDU-Stadtverbandsvorsitzende, hält die Kritik für falsch, da sich die CDU-Präsenz nicht auf dem Gelände des Mühlenfestes befunden habe, sondern am Rand. Sie sagt: „Das Mühlenfest findet direkt neben meinem Garten statt, und ich habe dort zwei Bierbänke und einen Sonnenschirm aufgestellt, um mich mit meiner Familie und einigen Parteifreunden in geselliger Runde zusammenzufinden.“ Reinhard Brendel bestätigt, dass er keinen Handlungsbedarf gesehen habe, der Parteienwerbung Einhalt zu gebieten. Er sagt: „Ein Mann, der sich mir als der neue Schriftführer des CDU-Stadtverbandes zu erkennen gab, teilte mir mit, dass es sich um einen privaten Frühschoppen handelt.“ Bedauerlich findet Reinhard Brendel, dass der von Jessica Golatka für den Verein „Bürger für Kaltenweide“ zuvor gebuchte Platz auf dem Mühlenfest nicht genutzt wurde.