Andreas Eilers als Zünglein an der Waage

Keine Entscheidung in Sachen Umwandlung der RKS

Langenhagen (ok). Mehr als eine Stunde lang diskutierten die Ratspolitiker am Montagabend über die Umwandlung der Robert-Koch-Realschule in eine Integrierte Gesamtschule – so eine Antrag der SPD – oder in eine Oberschule, wie es sich die CDU wünscht. Letztendlich gab es keine Mehrheit für beide Vorschläge, und Andreas Eilers (WAL) war das Zünglein an der Waage. Er stimmte bei beiden Vorschlägen dagegen, sodass sich keine Mehrheit fand. Das Grundstück an der Rathenaustraße ist aus seiner Sicht nicht für die notwendigen Zukunftsaufgaben geeignet. Mit Blick auf die von der Stadt dargelegten Schülerzahlen seien für weiterführende Schulen mindestens 23 Züge notwendig. Die gewünschte Klassengröße liege bei 25 Schülern. In der Stadt gebe es keine Erweiterungsmöglichkeiten. Eilers habe noch darum gebeten, dass in zwei Teilen abgestimmt werde: Umwandlung der RKS und dann Umwandlung in eine IGS oder Oberschule mit gymnasialem Zweig. Eilers: "Somit hätte der Rat die Möglichkeit gehabt, den Standort nochmal neu zu betrachten und anders zu entscheiden, hätte aber eine Entscheidung zur Ausrichtung. Dem Wunsch sei nicht nachgekommen worden, und so habe er nach kurzem Durchzählen der Stimmen gegen beide Anträge gestimmt. Jetzt sei der Rat gezwungen, sich erneut mit dem Platzproblem und der Örtlichkeit zu beschäftigen und eine tragfähige Zukunftslösung zu finden. Der gleiche Fehler wie in Kaltenweide dürfe nicht gemacht werden.