Anerkennung für die Ehrenamtlichen

Gruppenbild mit Drehleiter: die Mitglieder der CDU-Fraktion bei ihrem Besuch der Ortsfeuerwehr Langenhagen.

CDU-Fraktion besucht die Ortsfeuerwehr Langenhagen

Langenhagen. Regelmäßig besucht die CDU-Fraktion Langenhagener Vereine und Verbände, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen – kleine und große Sorgen, aber auch über deren Wünsche an Politik und Verwaltung werden dabei thematisiert. Diesmal stand die Ortsfeuerwehr Langenhagen auf dem Programm. Zeitgleich mit dem Besuch der Christdemokraten fand auch die erste Schnupperstunde für die potenziellen Nachwuchskräfte der Kinderfeuerwehr statt, die Ende Juli im Rahmen des Sommerfestes der Jugendfeuerwehr gegründet werden soll. „Wir waren positiv überrascht über den Zulauf, und die Begeisterung war den kleinen Löschmeistern anzusehen“, freute sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Mirko Heuer. „Ohne die Kinderfeuerwehren werden den Jugendfeuerwehren vermutlich bald die Mitgliederzahlen wegbrechen, weil es immer schwerer wird Kinder und Jugendliche, die bereits in anderen Organisationen verwurzelt sind, für die Tätigkeit in der Jugendfeuerwehr zu begeistern.“ Diese Einschätzung teilt auch Ortsbrandmeisterin Regine Rust-Wesener, die den Besuch der Ratspolitiker gemeinsam mit den Gruppenführern Christian Elsner, Wilhelm Rust und Jens Heindorf begleitete. Unabhängig davon sei man bislang mit derzeit 83 Aktiven gut aufgestellt. Der nächste Schnuppertag für interessierte Kinder findet am 30. Juni statt.
Nach der Führung durch die Räume der Feuerwehr schauten sich die Gäste den Fuhrpark an; dabei wurden viele Informationen über Ausstattung und Funktion der Fahrzeuge vermittelt. Besonders die Wärmebildkamera, die erst Anfang des Jahres neu beschafft wurde, hatte es den Gästen angetan. In einer Vorführung konnten die warmen Handabdrücke eines „Opfers“ auf dem Steinfußboden noch nach mehreren Minuten sichtbar gemacht werden.
„Wilhelm Rust hat uns sehr deutlich aufgezeigt, welche Möglichkeiten die Feuerwehr durch den Einsatz dieser Technik hat. Dabei geht es nicht nur um Rettung Dritter, sondern auch um den Schutz der Retter selbst“, sagt Mirko Heuer. Ortsbrandmeisterin Regine Rust-Wesener zeigte sich grundsätzlich mit der Ausstattung der Feuerwehr zufrieden und machte einmal mehr deutlich, dass die gesamte Ausrüstung nicht zum Spaß der Feuerwehrleute angeschafft werde, sondern neben der Erfüllung der zentralen Aufgaben ganz wesentlich auch dem Schutz der Ehrenamtlichen diene. „Sie stehen in 300 bis 350 Einsätzen jährlich ihren Mann und ihre Frau und verdienen dafür große Anerkennung“, unterstrich Mirko Heuer. Seine Fraktion werbe auch in der Verwaltung um Akzeptanz für die Tätigkeit freiwilliger Feuerwehrleute. „Sicher ist es ärgerlich, wenn das Tagesgeschäft wegen eines Einsatzes gestört wird, aber die Verwaltung muss nun mal Vorbild sein für die Unterstützung dieses wichtigen Ehrenamtes“, ergänzte Dietmar Grundey, Sprecher des Feuerschutzausschusses.
In einer abschließenden Gesprächsrunde wurden schließlich noch andere Punkte angesprochen, die die Mitglieder der CDU-Fraktion im Gespräch mit den übrigen Ratskollegen und der Verwaltung thematisieren möchte.