Anke Kappler ist neue Koordinatorin

Neue Ansprechpartnerin für Pastor Frank Foerster: Anke Kappler (Mitte) löst Bianca Norberg als Koordinatorin bei "Emma & Paul" ab. (Foto: O. Krebs)

Bianca Norberg wechselt von „Emma & Paul“ in evangelische Erwachsenenbildung

Langenhagen (ok). Wechsel im Familienzentrum „Emma & Paul“, das seit sechs Jahren besteht: Koordinatorin Bianca Norberg übernimmt einen Job in der evangelischen Erwachsenenbildung, Anke Kappler tritt in ihre Fußstapfen. Die 43-Jährige ist schon lange ehrenamtlich in der St.-Paulus-Gemeinde aktiv, leitet beispielsweise die Theatergruppe oder organisiert die Bastelangebote. Die Familienarbeit ihrer Vorgängerin Bianca Norbert, die ein großes Netzwerk geschaffen hat, will sie fortsetzen, über die Kinder die Familie als Ganzes ansprechen. Und eine kleine Ergänzung schwebt ihr auch schon vor. Zur offenen Sprechstunde, die in der Emmaus-Kita in Wiesenau immer dienstags zwischen 10 und 12 Uhr läuft, soll noch eine weitere alle zwei Wochen in der St.- Paulus-Gemeinde dazukommen. Die Zusammenarbeit mit Quartierstreff und Lebensberatung wird fortgesetzt. Synergieeffekte sollen entstehen; die Angebote weiterhin niederschwellig, unentgeltlich und offen. Angebote, die natürlich Geld kosten; die Anschubfinanzierung von 10.000 Euro für das Projekt ist weggefallen. Deshalb wird über einen Förderkreis nachgedacht. Frank Foerster, Pastor an der St.-Paulus-Gemeinde: „Wir haben einen Antrag auf Zuschuss von 8.000 Euro über drei Jahre bei der Stadt Langenhagen gestellt.“ Denn die Arbeit, die Wege ebnet, soll natürlich reibungslos fortgesetzt werden. Bianca Norberg, die ihre Arbeit in den vergangenen vier Jahren immer als Herzensangelegenheit gesehen hat: „Wir müssen Vertrauen zwischen den Familien und dem Familienzentrum schaffen, helfen, wenn jemand in Not ist.“ Verschwiegenheit ist für die 50-Jährige eine Grundvoraussetzung. Das Familienzentrum ist eine Anlaufstelle für Jedermann. Ob Bianca Norberg noch weiter ehrenamtlich für die St.-Paulus-Gemeinde tätig sein wird, kann sie jetzt noch nicht sagen. Erst einmal muss sie in ihrem neuen Beruf – einem Bürojob, der ihre eigentliche Ausbildung als Touristikfachwirtin und ihre Koordinatorenaufgabe ideal verknüpft, Fuß fassen. Der St.-Paulus-Gemeinde bleibt die Langenhagenerin aber zumindest als Gemeindeglied weiterhin erhalten.