Anna-Schaumann-Stift erhält Auszeichnung von Ökoprofit

Freuen sich gemeinsam über das Umweltzertifikat „Ökoprofit“ für das Langenhagener Anna-Schaumann-Stift am Ilseweg (von links):Einrichtungsleiterin Angelika Brandt, Pflegedienstleiterin Petra Wenzel, Gerti Bolte, Leiterin der Hauswirtschaft, Frank Rüsing, Einkauf und Technik Bethel im Norden, Haustechniker Jürgen Marris, Hans-Werner Michallek, Leiter Einkauf und Technik Bethel im Norden, und Küchenleiter Peter Noack.

Langenhagener Pflegezentrum entlastet Umwelt und spart im Jahr über 50.000 Euro ein

Langenhagen. Das Pflegezentrum Anna-Schaumann-Stift in Langenhagen ist in diesen Tag mit dem Ökoprofit-Umweltzertifikat (ÖKOlogisches PROjekt Für Integrierte UmweltTechnik) ausgezeichnet worden. Die zum Unternehmensbereich Bethel im Norden gehörende Einrichtung spart durch verschiedenste Maßnahmen nicht nur rund 70.000 Kilowattstunden im Bereich der Energie und Wärme ein, sondern vermeidet durch eine genauere Trennung auch noch etwa 15 Tonnen Restmüll pro Jahr.
Seit dem Jahr 2000 gibt es diese Umweltzertifikat Ökoprofit in der Stadt und Region Hannover. Es ist ein Kooperationsprojekt zwischen Kommune und Betrieben, von dem alle profitieren: die Stadt und Region, die Unternehmen, der Arbeitsmarkt und nicht zuletzt die Einwohnerinnen und Einwohner. Eine intakte Umwelt ist ein bedeutender Standortfaktor und trägt zur Verbesserung der Lebensqualität in Hannover bei.
Schon jetzt hat sich der betriebliche Umweltschutz im Langenhagener Anna-Schaumann-Stift mit seinen 136 stationären Plätzen und den 15 Plätzen in der Tagespflege im Ilseweg sowie bei den 48 altengerechten Wohnungen im Sollingweg deutlich ausgezahlt. „Durch verschiedene Maßnahmen, wie beispielsweise das Ausschalten der Computer zum Feierabend, der Einbau neuer Thermostatventile oder einer besseren Mülltrennung können wir dabei mehr als 52.000 Euro im Jahr einsparen“, so Einrichtungsleiterin Angelika Brandt. Für dieses Jahr ist deshalb auch noch ein neues Blockheizkraftwerk geplant. „Investitionen von ungefähr 75.000 Euro bringen dann nicht nur eine jährliche Einsparung von etwa 48.000 Euro, sondern auch die Vermeidung von ungefähr 145 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2)“, so Heinz-Werner Michallek, Leiter des Bereiches Einkauf und Technik im Unternehmensbereich Bethel im Norden.