Ansprüche bezahlt

Stadtbaurat Carsten Hettwer und Architekt Bernd Amberge einigten sich auf Zahlungen zum Bauprojekt "Haus der Jugend".

Stadtverwaltung einig mit Architekten

Langenhagen. Das Architekturbüro Amberge und die Stadtverwaltung haben einvernehmlich ihre Differenzen beigelegt, die über die Planungen rund um das Haus der Jugend entstanden waren - so die Meldung der Stadtverwaltung. Über die strittigen Positionen und die darauf gründenden Ansprüche sei mithilfe der Schlichterstelle der Architektenkammer Niedersachsen ein Vergleich geschlossen worden. „Unterschiedliche Meinungen sind bei wichtigen Bauvorhaben keine Seltenheit, sondern eher die Regel“, erklärt Stadtbaurat Carsten Hettwer. Meist könnten sie problemlos beigelegt werden.
Das Architekturbüro und die Stadtverwaltung haben sich in dem Vergleichsverfahren darauf geeinigt, dass die Stadt Langenhagen für die Restzahlungen des ersten Bauabschnitts, die abgestimmten und erbrachten Planungsleistungen des Mitteltraktes und die Abgeltung einer freien Kündigung einmalig eine niedrige sechsstellige Summe entrichtet und damit alle Posten beglichen sind.
Des Weiteren wurde im Schlichtungsverfahren vereinbart, dass die Stadt Langenhagen klarstellt, dass nicht wegen „gravierender Planungsfehler" die Zusammenarbeit beendet wurde, sondern dass sie von ihrem Recht Gebrauch gemacht hat, eine freie Kündigung wegen gestiegener Baukosten auszusprechen.
Der Vorwurf von „gravierenden Fehlplanungen“ hat das Ansehen des Büros schwer belastet,“ berichtet Architekt Bernd Amberge „Die Verwaltung bedauert dieses sehr“, so Carsten Hettwer. Zumal der erste Bauabschnitt vom Haus der Jugend rundum gelungen sei.
Nach dieser gütlichen Einigung können sich beide Parteien eine weitere Zusammenarbeit bei künftigen Bauvorhaben vorstellen.