Anstehende Projekte sollen umgesetzt werden

Städtebauförderprogramm 2017: Langenhagen erhält 1,16 Millionen Euro

Langenhagen. Die Städtebaufördermittel in Langenhagen werden in naher Zukunft städtebauliche Veränderungen möglich machen. Mit dem Städtebauförderprogramm 2017 erhält die Stadt Langenhagen mit den Förderkomponenten „Soziale Stadt“ und “Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ Zuschüsse des Bundes und Landes in Höhe von 1,16 Millionen Euro für die Stadtteile Wiesenau (466.000 Euro) und Kernstadt-Nord / Walsroder Straße (700.000 Euro). Neben dem Zweidrittel-Förderanteil steuert die Stadt Langenhagen ein weiteres Drittel von 233.000 Euro und 350.000 Euro bei, sodass ein Gesamtvolumen von 1,75 Millionen Euro für die Entwicklung der Sanierungsgebiete zur Verfügung steht.
„Mit den neuen Fördermitteln sollen bereits begonnene sowie in Kürze anstehende Projekte umgesetzt werden“, so Stadtbaurat Carsten Hettwer. So ist unter anderem vorgesehen, weitere Planungsleistungen für Straßensanierungen wie zum Beispiel den Sonnenweg in Wiesenau und die Bahnhofsstraße in der Kernstadt-Nord zu konkretisieren.
Das Förderprogramm umfasst auch eine breit angelegte Bürgerbeteiligung und die Behebung städtebaulicher Missstände. Am „Tag der Städtebauförderung“ (13. Mai) könnte zum Beispiel eine „Freiraumsafari“ den Auftakt für ein Frei- und Grünraumkonzept in Wiesenau bilden, welches in konkrete kurz-, mittel- und langfristige Baumaßnahmen im öffentlichen, halböffentlichen und privaten Bereich unter aktiver Mitwirkung aller Akteure mündet.
Private Investoren können aus dem Programm Zuschüsse für die Sanierung Ihrer Gebäude unter bestimmten Voraussetzungen erhalten: So haben schon über 40 Grundstückseigentümer Interesse an einer Sanierungsförderung gezeigt. In Kürze soll ein Gebäude mit Hilfe der Städtebauförderung in Wiesenau saniert werden. Zuschüsse werden nach den Städtebauförderrichtlinien des Landes Niedersachsen und der städtischen Förderrichtlinie vergeben, die in der Aprilsitzung dem Rat zur Beschlussfassung vorlegt wird. Interessierte können gern einen Ortstermin mit Stadtplanerin Christine Söhlke, Telefon: 0511/ 7307-9424 (Mail: christine.soehlke@langenhagen.de) vereinbaren.
„Auch künftig ist der Einsatz von Städtebaufördermitteln ein wichtiger Motor der Stadtentwicklung“, so Bürgermeister Mirko Heuer. „Unser Verwaltungsteam für die städtebaulichen Sanierungsgebiete leistet hervorragende Arbeit. Dank diesem und auch der auch für das Programmjahr 2017 beabsichtigten Mittelakquise kann die Stadt ein deutliches Zeichen der städtebaulichen Verbesserung und Zentrenaufwertung setzen.“