Apfelbäume für die Geflüchteten

Schippten kräftig um die Wette: Ulrike Jagau und Claus Holtmann. (Foto: O. Krebs)

Holtmann setzt sich mit FAMAG-Stiftung für Nachhaltigkeit ein

Langenhagen (ok). Schon der große Reformator Martin Luther sagte: "Auch wenn ich wüsste, dass morgen der jüngste Tag wäre, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen." Also auch vor 500 Jahren war Nachhhaltigkeit schon ein Thema. Ein Aspekt, dem sich auch das Langenhagener Unternehmen "Holtmann Messe + Event" mit ihrem geschäftsführenden Gesellschafter Claus Holtmann verschrieben hat. Zum Hintergrund: Seit 2012 ist Holtmann als so genannte Sustainable Company zertifiziert, besitzt also das Branchen-Zertifikat für Nachhaltigkeit. Im Jahr 2013 initiierte Holtmann die Gründung der FAMAB-Stiftung, die sich ebenfalls dem nachhaltigen Handeln und der Reduzierung von Kohlendioxid widmet. Von den bisher eingenommenen Stiftungsgeldern wurde ein Grundstück im Regenwald von Panama erworben, das nun wieder aufgeforstet worden ist. Claus Holtmann: „Nicht nur der ökologische Gedanke, sondern auch eine soziale Idee mit der Schaffung von Arbeitsplätzen wird hier verfolgt.“ Ein großer globaler Ansatz, aber das Langenhagener Familienunternehmen denkt auch lokal. Holtmann setzt sich auch für die Geflüchteten ein, arbeitet dabei eng mit der Stadt Langenhagen zusammen. Jetzt hat Holtmann zusammen mit Langenhagens stellvertretender Bürgermeisterin Ulrike Jagau Bäume an der städtischen Flüchtlingsunterkunft an der Pfeifengrasstraße einen kleinen und einen großen Apfelbaum am Tag des Baums gepflanzt, der hoffentlich bald Früchte trägt. Der größere Baum soll auch als Wunschbaum für die Geflüchteten fungieren. Gesellschaft, Staat, Bürger und Unternehmen – alle müssten etwas für die Umwelt tun, darin waren sich die beiden einig. Und die Stadt Langenhagen ist mit ihrem selbst auferlegten 1.000-Bäume-Programm ziemlich aktiv. „Allein im vergangenen Jahr sind im Stadtgebiet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe 260 Bäume gepflanzt worden“, sagte Ulrike Jagau.