Auch Ehemalige musizierten mit

In weihnachtlichem Outfit stellten sich die Musiker des Langenhagener Blasorchesters vor. (Foto: K. Raap)

Heiligabend-Konzert des Blasorchesters

Langenhagen (kr). Mit seinem 43. Weihnachtskonzert in Zusammenarbeit mit dem Langenhagener ECHO setzte das Blasorchester der Stadt Langenhagen am Heiligabend einen eindrucksvollen Schlusspunkt unter eine überaus erfolgreiche Saison 2017. Mit vielen Auftritten hatte das Orchester auch im ablaufenden Jahr nachhaltige Akzente gesetzt. Die Stärken der Formation, die wie das ECHO bereits ankündigte, am 22. April 2018 im Theatersaal mit einem großen Festkonzert ihr 60-jähriges Bestehen feiern wird, liegen in ihrem vielseitigen Repertoire und fußen auf einer aufwändigen und kontinuierlichen Probenarbeit. Nicht zu übersehen und zu überhören ist die Spielfreude der Mitglieder des Ensembles. Und so war es keine Überraschung, dass auch das diesjährige Weihnachtskonzert gegenüber der Elisabethkirche sehr gut besucht war. Unter der Leitung von Trompeter Gero Kretschmer, seines Zeichens auch Geschäftsführer des Orchesters, erklangen die schönsten deutschen Weihnachtslieder und auch bekannte internationale Kompositionen. Großer Beifall der Zuschauerschar, unter ihr viele Stammgäste, die sich seit Jahren mit dieser Veranstaltung festlich auf den Heiligabend einstimmen lassen. Wie gut der Zusammenhalt im Orchester aber auch mit ehemaligen Mitgliedern ist, unterstrich Gero Kretschmer mit seiner Moderation: „Einige Bläser, die inzwischen auswärts wohnen, aber noch familiäre Bindungen nach Langenhagen haben, hatten sich angemeldet, Heiligabend wieder einmal mitspielen zu können.“ So die Trompeterin Lara Kühne, die inzwischen in Leipzig zuhause ist, die Klarinettistin Janina Richter, die in Halle studiert und Gero Kretschmers Bruder Jörn, der in Hamburg lebt und früher als Schlagzeuger mitwirkte. Drittes Familienmitglied im Bunde war am Heiligabend übrigens seine Mutter, die Klarinettistin Maren Mattheis-Kretschmer. Überraschend zu Besuch war Ex-Klarinettist Michael Bellmann, der seit einigen Jahren erfolgreich das Kaltenweider „Young Spirit Orchestra“ leitet. Zurück im Spielbetrieb meldete sich Yvonne Waldfried. Die Posaunistin hatte Mutterschutzurlaub wegen ihres Sohnes Aaron genommen. Dessen Opa Horst Waldfried, der bekannte Chef des Dorfgemeinschaftshauses Krähenwinkel, ist seit vielen Jahren Fan der Musik der Formation.„Zur Verstärkung unseres Orchesters“, so unterstrich Gero Kretschmer gegenüber dem Langenhagener ECHO, „suchen wir noch Hornisten und Trompeter, die bereits Erfahrungen im Ensemblespiel haben.“ Informieren können sich Interessenten unter der Telefonnummer 0160 60 68 166 oder E-Mail info@blasorchester-langenhagen.de.