Auch Fußballer brauchen Latein

Stellten sich der Konkurrenz beim Wettbewerb des Altphilologenverbandes (von links): Rabea Scheckel, Sophia Strüber und Mirjam Strüber. (Foto: E. Skowronek)

Gymnasiasten erfolgreich bei Wettbewerben in Latein und Englisch

Langenhagen (ok). Schon gewusst? Auch Fußballer können auf Latein auf dem Platz nicht verzichten. Und es ist nicht nur der Libero, der uns Latein in Erinnerungruft, sondern auch Vereinsnamen wie Borussia, Alemannia oder Concordia. Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums mussten ganz schön knobeln; der Lateinwettkampf „Decathlon linguae Latinae“ stand auf dem Programm. An zehn verschiedenen Ständen beschäftigten sich die Mädchen und Jungen mit Aufgaben rund um die Antike und die lateinische Sprache. Nicht nur Vokabelkenntnisse waren gefragt, auch die Götter- und Sagenwelt war ein Thema. Weiterhin ging es um die angemessene Kleidung in der Antike, um das Weiterleben der lateinischen Sprache in den modernen Fremdsprachen oder auch im Deutschen. Und auch antike Spiele forderten die Schülerinnen und Schüler heraus.
 Beim schulinternen Wettbewerb "Decathlon linguae Latinae" siegte die Mannschaft "sine nomine" mit Laura Schmitz, Jonas Weschollek und Svenja Wonneberg im Jahrgang sieben und stellten mit ihren 755 Punkten auch den Schulsieger. Mit einigem Abstand folgten die zweit- und drittplatzierten Mannschaften des Jahrgang sieben "gloria victorum" mit Tjark Busse, Anton Höhne und Lukas Probst und die "animo potentes" mit Arne Brodersen, Paul Basczik und Antonio Habenicht. Im sechsten Jahrgang belegte die Mannschaft "unicornua" mit Lara Cetinbag, Fiona Fischer und Regina Lummert mit 710 Punkten den ersten Platz, gefolgt von den "magni victores" Rayyan El Cheikh Ali, Mert Mercan, Tim Middecke und Philipp Preczek und den "imperatores" Jeremias Kuhtz, Alexander Otto und Janis Trautwein.
Jetzt erhielten drei Mädchen aus dem elften Jahrgang, die erfolgreich die erste Runde des Lateinwettbewerbs des Altphilologenverbandes Niedersachsen absolviert haben, ihre Urkunden. Die erste Runde umfasste eine Klausur mit Übersetzung eines Lateinischen Textes ins Deutsche und Interpretationsaufgaben zu dem Text.  Das Anspruchsniveau geht deutlich über den normalen Schulunterricht hinaus. Die Namen der drei sind Sophia Strüber, Mirjam Strüber und Rabea Scheckel.
Und dann war da noch „Big Challenge“. Die Fünft- und Sechstklässler maßen sich in Englisch, gefragt waren Kultur, Sprache, Grammatik und Rechtschreibung. Die Nase vorn hatten Amy Ziemann (5a) vor Laura Behrendt (5e) und Gazel Yilmaz (5f) sowie Maja Danielewicz (6d), Jannik Fromme (6c) und Jeremias Kuhtz (6a).