Auch mal ausspannen dürfen

Der sportliche Vergleich gehörte zum Stadtfeuerwehrfest mit dazu.Foto: E. A. Nebig

Superstimmung beim Stadtfeuerwehrfest

Godshorn (ne). Die Freiwillige Feuerwehr Langenhagen feierte am
vergangenen Wochenende zum Ausspannen wieder ein Stadtfeuerwehrfest mit vielen Gästen in Godshorn. Ausrichter war nach einer sechsjährigen Pause das Kommando der Ortswehr Godshorn unter Führung von Arne Boy. Der zeigte sich gegenüber dem ECHO am Ende der Veranstaltung auf Anfrage mit dem Verlauf des Festes sehr zufrieden. Trotz weiterer geselliger Veranstaltungen in der Stadt sei es von der Bevölkerung gut angenommen worden. Ähnlich äußerte sich Stadtbrandmeister Eric Zerra und zollte der ausrichtenden Ortswehr Dank. Während des zweitägigen Festes sei auch für den vorbeugenden Brandschutz bestens gesorgt gewesen, das verstehe sich zum Schutz der Bürger von selbst, auch wenn die Feuerwehr einmal ausspanne und feiere, betonten Eric Zerra und Arne Boy. Dessen Wehr stellte erneut ihr Können in Sachen Organisation unter Beweis. Unterstützt wurde sie am Sonnabendnachmittag bei der Fahrzeug- und Gräteschau durch das örtliche Technische Hilfswerk ( THW) sowie die Johanniter.
Auftakt war ein Kommers mit anschließenden Kameradschaftsabend am Freitag in der großen Turnhalle am Rährweg. Dazu hatten sich neben den Mitgliedern der sechs Langenhagener Ortswehren und Abordnungen von Godshorner Vereinen und Verbänden, allen voran der Schützenverein, viele prominente Gäste eingefunden. An der Spitze Willi Minne in seiner Doppelfunktion als Orts- und und stellvertretender Bürgermeister der Stadt Langenhagen. Die Schützen selbst waren zwar in Schützentracht erschienen, aber einige von ihnen sind auch in der Feuerwehr aktiv. Sie alle wurden von Ortsbrandmeister Arne Boy sowie Stadtbrandmeister Eric Zerra herzlich begrüßt. Einen besonderen Glückwunsch gab es für Harald Seidensticker, der es sich trotz seines Geburtstages nicht hatte nehmen lassen, am Kommers teilzunehmen.
Dank übermittelte Willi Minne im Namen der Stadt den Aktiven in den Wehren für ihren unermüdlichen, ehrenamtlichen Dienst zum Wohle aller Mitbürgerinnen und Mibürger. Dabei zitierte er den verstorbenen Alt-Bundespräsidenten Johannes Rauh, der einmal sagte: „Ohne ehrenamtliche Arbeit friert unsere Gesellschaft ein … “ und „ … wir müssen etwas tun, damit wir eine junge Generation bekommen, die nicht nur von allem den Preis kennt, sondern vom Wichtigen den Wert. ...“. Dass junge und alte Feuerwehrleute sich dessen bewusst seien, stehe außer Frage, betonte Minne zum Abschluss, und deshalb müsse ihnen zum Wohle der Gemeinschaft jede mögliche Förderung von Seiten der Stadt zukommen. Ehrenamtliche Arbeit sei sehr viel wert, vor allem in der Feuerwehr; denn die Stadt werde durch ihren ehrenamtlichen Dienst finanziell sehr entlastet. „Wir sind auf Sie angewiesen und stolz auf Sie meine Damen und Herren in der Feuerwehr“, schloss er seine Rede. Anschließends öffnete DJ Olli Wild seine Party-Plattenkiste, und das Handke-Team sorgte für das leibliche Wohl. Die Stimmung war gut, und erst im Morgengrauen machten sich die letzten Unentwegten auf den Heimweg!
„Löschen-bergen-retten-schützen: (Unter diesem Motto stand das Festprogramm am Samstag rund um die Schule am Rähweg. Neben einer großen Ausstellung von Einsatzfahrzeugen und Geräten der Feuerwehr sowie der Johanniter und des THW, wurden Details aus der Brandbekämpfung wowie den technischen Hilfeleistungen demonstriert. Darunter auch anschauliche Vorführungen, welche Gefahren enststehen, wenn falscher Löschmittel verwendet werden. Daneben gab es zahlreiche Unterhaltungsangebote für kleine und große Besucher. Viele Küchen blieben am Sonnabendmittag in Godshorn kalt, man versorgte sich aus dem reichhaltigen Speiseangebot der Fleischerei Handke oder tat sich am Kuchenbuffet gütlich. Bleibt das Bläserkorps Godshorn zu erwähnen, das ein mit viel Beifall bedachtes Open-Air Konzert gab. Am Abend wurde zu den Klängen der Party-Band Impuls getanzt und bis in den frühen Sonntagmorgen gefeiert. Die Organisatoren dürfen mit dem Verlauf des Festes zufrieden sein.