Auf dem Weg zur Brücke der Kulturen

Sind für das Turnier auf der Suche nach Sportschuhen: Maximilian Voigt und Gabriele Spier. (Foto: O. Krebs)

Flüchtlingsintegrationsturnier steigt am 27. Februar in der Sporthalle der IGS

Langenhagen (ok). „Gemeinsam am Ball“ – so lautet das Motto des Flüchtlingsintegrationsturniers, das am Sonnabend, 27. Februar, in der IGS-Sporthalle über die Bühne geht. Die zweite Auflage, im Februar hatte die Junge Union schon eine Veranstaltung organisiert, bei der 22 hochmotivierte Flüchtlinge aus Eritrea, Syrien, Irak und Somalia sowie 25 Mitglieder der JU und ein siebenköpfiges Hobbyteam am Ball waren.
Dieses Mal werden die Teams im Losverfahren ermittelt – in den Flüchtlingsheimen und -häusern verteilen Sozialarbeiter gezielt Anmeldungen, aber auch unter anmeldung@ju-langenhagen.de kann Bereitschaft signalisiert werden. Einheimische und Flüchtlinge kicken gemeinsam; die Schiedsrichter sind in der Regel mehrsprachig und haben auch Migrationshintergrund. Interkultureller Kontakt ist die große Zielsetzung dieses Tages; das Turnier ist auf etwa 100 Teilnehmer ausgelegt. Für ein warmes Mittagessen – Nudeln mit Tomatensauce – sowie Brötchen, Kuchen, Kaffee und Kaltgetränke ist dank vieler Spenden zum Nulltarif gesorgt. Fehlen noch Sportschuhe ab Größe 38: In den Sportheimen der Flughafenstadt hat Mitorganisatorin Gabriele Spier Kisten aufgestellt, in die gern ausrangierte Sport- und Turnschuhe gelegt werden können. Das Mindestalter hat Organisator und JU-Vorsitzender Maximilian Voigt auf 14 Jahre festgelegt, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Ihm ist eines ganz wichtig: „Diese Verbindung soll nach dem Tag nicht verloren gehen. Wir wollen ermöglichen, dass Deutsche und Migranten weiter am Ball bleiben. Deswegen ist es unser Ziel, eine Sportgruppe zu etablieren, wo alle gemeinsam Sport treiben können. Es soll eine Brücke der Kulturen geben.“