Auf den Spuren der Hörregion

Regionspräsident Hauke Jagau und seine Mitradler machten Station im Wietzepark. (Foto: D. Lange)

Dritter Teil der Sommerfahrradtour mit Regionspräsident Hauke Jagau

Langenhagen (dl). Um die akustische Wahrnehmung und deren Wert geht es in diesem Sommer in der (Hör)Region Hannover. Zu den einzelnen Unterthemen wie Gesundheit, Familie, Kultur und Forschung finden eine ganze Reihe von Veranstaltungen statt, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus mit dem Thema Hören auseinandersetzen. So auch die Bürger, die den Regionspräsidenten Hauke Jagau auf dem dritten Teil seiner traditionellen Sommerradtouren begleiteten. Der Weg führte sie bei schwül-warmem Wetter mit gelegentlichen Regenschauern von der Firma Sennheiser in Wennebostel weiter nach Langenhagen in den Wietzepark zur Land-Art-Installation einer abgestürzten Schlauchboot-Drohne des spanischen Künstlers Victor Lòpez Gonzàles. Das Werk mit dem Namen „Mare-Nostrum-Argo“ ist eins von zehn ausgewählten Land-Art-Objekten im Rahmen der Intra-Regionale 2016, einer Kunstaktion zum Thema Landschaftskunst und Kunst im öffentlichen Raum, ausgerichtet von zehn Kunstvereinen der Region. Das Werk des Spaniers nimmt Bezug auf die Mission „Mare Nostrum“ der italienischen Küstenwache zur Rettung schiffbrüchiger Flüchtlinge im Mittelmeer im Jahr 2013, die nach etwa einem Jahr aus Kostengründen bereits wieder eingestellt wurde. Ursula Schöndeling, Kuratorin des Langenhagener Kunstvereins, erläuterte den Radlern Hintergrund und Bedeutung der Intra-Regionale, bevor diese zur nächsten Station ihrer Fahrradtour aufbrachen, dem Musikhaus PPC am Alten Flughafen. Der Tour-Zeitplan war eng gesteckt: von PPC aus ging es weiter zur HNO Klinik im Klinikum Nordstadt, anschließend zum Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik auf dem Campus der Leibniz Universität, von dort zum Atelier Grammophon in der Nordstadt und zum Abschluss der Tour ins Musikzentrum Hannover in Vahrenwald.