Auf der Suche nach Zeit

Der Dokumentarfilmer Florian Opitz ist am 24. April im VHS-Treffpunkt zu Gast.

24. April: Lesung mit Florian Opitz

Langenhagen. Wo ist eigentlich die Zeit geblieben, die wir in den letzten Jahrzehnten durch immer ausgeklügeltere Technologien und Effizienzmodelle gespart haben? Wer treibt dieses Hamsterrad an, in dem wir alle leben? Autor und Filmemacher Florian Opitz hat über diese Fragen einen Film gedreht: „Speed“ lief im Herbst 2012 im hannoverschen Raschplatzkino. Am Mittwoch, 24. April, um 19 Uhr spricht Opitz im vhs-Treffpunkt, Konrad-Adenauer-Straße, über seinen Film und liest aus dem Buch, dass er dazu geschrieben hat.
Laut Opitz ist die Technik, die ein immer bequemeres und genussreicheres Leben suggeriert, dabei, uns zu versklaven. Mit dem Takt, den globale Informationsübermittlung in Echtzeit über Handy, Blackberry und iPhone vorgibt, hätten Menschen kaum noch die Chance mitzukommen.
Florian Opitz beobachtete und befragte Menschen, die sich, jeder auf seine Weise, mit dem rasenden Takt unseres Lebens arrangieren. So zeichnet er ein eindringliches Bild von den Hoffnungen und der Hilflosigkeit unserer Gesellschaft, etwas Sinnvolles aus der kostbaren Lebenszeit zu machen.
Florian Opitz ist Autor und Journalist. Seit 1998 arbeitet er als Regisseur für verschiedene Fernsehsender in Deutschland und Europa. Mit dem Dokumentarfilm "Der große Ausverkauf" (2006) gab Opitz sein Kinodebüt als Regisseur und wurde dafür 2009 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.
Der Eintritt für die Veranstaltung kostet 8 Euro.
Anmeldungen nehmen die Geschäftsstellen der Volkshochschule im Eichenpark und im Treffpunkt persönlich, schriftlich, per Fax (0511) 7307 9718 oder per Email info@vhs-langenhagen.de entgegen.