„Auf die Inseln, fertig, los“

Daniela Grün und Andreas Ackermann stellen den Grundschülern das Konzept vor.

Adolf-Reichwein-Schule – Kinder beteiligen sich bei der Umgestaltung des Pausenhofs

Langenhagen. Inseln zum Beobachten, Erleben, Entspannen, Lesen und Bewegen – Diese soll der neue Pausenhof der Adolf-Reichwein-Schule haben. So lautete der Wunsch der Grundschulkinder, welche die Stadt Langenhagen im Rahmen des Sanierungsprogramms „Soziale Stadt – Wiesenau“ bei der Umgestaltung zur Multifunktionsfläche als Experten hinzugezogen hatte. Wie ihre Anregungen und Ideen umgesetzt werden können, erfuhren 20 Schüler aller Klassen jetzt Daniela Grün und Andreas Ackermann vom Büro für Garten- und Landschaftsarchitektur stellten ihren Entwurf für die Umgestaltung den Kindern vor, um dann zusammen mit ihnen ein Modell des neuen Pausenhofs zu bauen. Dieser bleibt in der Schule, um auch den Klassenkameraden einen Vorgeschmack auf die Veränderungen zu geben.
Die Reise zu den neuen Inseln begann am 10. April. Damals besuchten Grün und Ackermann sowie die Stadtplanerin Christine Söhlke und Landschaftsplanerin Birgit Karrasch die Grundschulkinder. Nach einem Rundgang über das Gelände wurden Ideen, Wünsche und Anregungen auf einer Pinnwand zusammengetragen und von den Kindern bewertet. Klettern, Rutsche, Klettern, Schaukel, Trampolin oder Häuschen wurden so in eine Rangfolge gebracht.
Das Büro Ackermann entwickelte daraus in enger Abstimmung mit der Stadt Langenhagen, ein Gesamtkonzept, bei dem auf dem Schulhof und den angrenzenden Flächen gestalterische Inseln entstehen sollen. Diese Bereiche sind mit unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkten gestaltet: Ein Teil des Schulhofs soll durch eine langgestreckte Insel mit Treffpunkten für gemeinschaftliches Spiel und Aufenthalt gegliedert werden. Von dort aus existieren Verbindungen zu den Sportflächen, zu weiteren Spiel-Inseln, zu Rückzugsorten in einem kleinen Wäldchen und zu einem Grünen Klassenzimmer, wo bei gutem Wetter der Unterricht auch nach draußen verlagert werden kann.
Auch der Vorplatz zur Hackethalstraße und der Zugangsbereich zum Skaterplatz sollen in diesem Zuge des dann insgesamt etwa 6.000 Quadratmeter großen Areals neu gestaltet und in das thematische Gesamtkonzept eingebunden werden.