Auf ein gutes Miteinander

Kranzniederlegung am Volkstrauertag

Engelbostel (ls). Anlässlich des Volkstrauertages am Sonntag, 15. November, wurde in der Ortschaft mit all ihren Vereinen und mit Vertretern der Kirche ein Kranz niedergelegt. Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr, des Treckerclubs, des Reit- und Fahrvereins, des MTV sowie des Schützenvereins versammelten sich gemeinsam mit Pastor Rainer Müller-Jödicke und Ortsbürgermeisterin Gudrun Mennecke am Denkmal der Opfer des Zweiten Weltkrieges, um das 70-jährige Ende des Krieges und zugleich das 70-jährige Bestehen des deutschen Friedens zu würdigen. Musikalisch umrahmt vom Back to Church Chor sowie von der Bläsergruppe des Schützenvereins Engelbostel eröffnete Gudrun Mennecke mit einem Zitat des Präsidenten des Volksbundes deutscher Kriegsgräberfürsorge, Markus Meckel, ihre Rede, in der sie für ein gutes Miteinander plädiert: „Das Gedenken an die Anschläge auf den Frieden, auf Zivilisten, auf unsere Demokratie, die im zweiten Weltkrieg stattfanden, mahnt uns heute, alte Fehler nicht zu wiederholen. Wenn wir uns daran erinnern, dass erst das Zusammenrücken aller Staaten uns den Frieden gebracht hat, bringt uns den Frieden auch heute nur, mit unseren neuen Nachbarn hier in Engelbostel und überall auf der Welt zusammen zu rücken.“ Mit Blick auf die Terroranschläge von Paris erklärt sie: "Auch vor dem Hintergrund jüngster Geschehnisse sollte es jedem von uns fern liegen, in diesem Land Schutzsuchende unter Generalverdacht zu stellen. Die Menschen, die hier ankommen fliehen vor jenen, die auch uns mit ihrem Terror in Angst und Schrecken versetzen." Pastor Rainer Müller-Jödicke sagte: "Wir sind mit den Gedanken bei den Opfern vergangener und gegenwärtiger Kriege. Wir teilen den Schmerz, aber auch die Hoffnung auf Versöhnung. Nur wir selbst sind verantwortlich für den Frieden.“