Auf Schatzsuche

Fleißig am Basteln. Herzen und Schatzkisten sind bei den Kleinen ganz groß im Rennen.Foto: L. Schweckendiek

Kinderbibeltag in der Martinskirche Engelbostel

Engelbostel (ls). Mit Bussen wurden rund 100 Kinder zur Martinskirche Engelbostel gebracht. Der Grund dafür war der zehnte Kinderbibeltag, zu dem die Kleinen aus ganz Langenhagen eingeladen waren. Der Kinderbibeltag fand in diesem Jahr zum ersten Mal in der Martinskirche statt. Dies hat eine besondere Bedeutung. „Langenhagen feiert in diesem Jahr 700-jähriges Bestehen. In Engelbostel stand die erste Kirche der Stadt. Man könnte sagen, wir sind die Großmutter aller Gemeinden hier“, so Holger Kiesé. Zu diesem besonderen Anlass kamen Pastorinnen, Pastoren und Kirchenmitglieder aus allen umliegenden Gemeinden und aus der katholischen Kirche und halfen fleißig mit, einen bunt gestalteten Gottesdienst für die Kinder auf die Beine zu stellen. Mit Erfolg. Das in drei Teile geteilte Fest stieß auf Begeisterung bei den Kindern. Beim Gottesdienst beteiligten sich alle mit Freude und suchten nach Schätzen mit Pastor Rainer Müller-Jödicke und Diakon Stephan Eckardt. Denn das Thema des Tages war: Da wo mein Schatz ist, da wird auch mein Herz sein. Hiernach wurde alles gestaltet. Ein Theaterstück brachte spielerisch Geschichten aus der Bibel mit der heutigen Zeit in Verbindung. Dann ging es raus. Im Gemeindehaus und auf dem Gelände des Kindergartens waren Stationen aufgebaut, die die Kleinen je nach Laune besuchen konnten. Auch hier stand alles unter dem Tagesmotto. Herzen aus Pappe, Stein oder Filz, Truhen und Kästchen wurden gebastelt, Schätze gesucht und gefunden. Zwei Stunden hatten alle Zeit, sich ordentlich auszutoben. Danach ging es noch einmal in die Kirche. Die Vorführung wurde fortgesetzt und zusammen mit dem Matthias-Claudius-Kinderchor wurden Lieder gesungen. Bei diesem zweiten Gottesdienst waren dann auch die Eltern dabei. Das Vaterunser wurde mit Gesten und Bewegungen versehen, der Segen ebenso. Dann hieß es Abschied nehmen. Denn mit der Kinderbibeltagskerze, die an die Elisabethkirche fürs nächste Jahr weitergegeben wurde, war die Veranstaltung auch schon vorbei. Zum Ärger der Kinder, die gar nicht genug basteln und werkeln konnten. Auf die abschließende Frage des Diakons Stefan Eckert, ob denn alle Spaß gehabt hätten, gab es ein so lautes „Ja“, dass die Kirchenwände wohl bald gewackelt hätten.