Auf Schatzsuche, natürlich digital

Ohne eine gute Absprache im Team ging nichts im Wettkampf um "das Superei".

Jugendliche im Wettkampf um „das Superei“

Langenhagen (gg). Rätsel lösen, Aufgaben erledigen und Schätze finden. Zum sechsten Mal wurde im Jugendhilfe-Verbund in den Osterferien „das Superei“, eine dreitägige Geocaching-Schatzsuche für Jugendliche durchgeführt. Maximal acht Kinder im Alter von zehn bis 16 Jahren bilden ein Team. Sieger wird das Team, das durch Cleverness, Fairness, Schnelligkeit und mit etwas Glück die meisten Punkte bei der digitalen Schnitzeljagd mit GPS-Geräten gesammelt hat.
„Organisatoren waren Jugendeinrichtungen der Städte Laatzen, Hannover und Langenhagen“, berichtet Martin Bigalke, in der hiesigen Stadtverwaltung zuständig für den „erzieherischen Jugendschutz“. Mehrere Stunden täglich waren die Teams mit ihren Betreuern unterwegs. Zusätzlich zur Suche mussten auch kreative Aufgaben geleistet werden. „Die Teams sollten beispielsweise ein rohes Ei aus zwei Meter Höhe so fallen lassen, dass es heil bleibt. Es war schön zu sehen, mit welchen Methoden die Jugendlichen das realisiert haben. Manche umwickelten das Ei, andere ließen es auf weichen Untergrund fallen“, sagt Martin Bigalke. Der Abschlusstag am 1. April bot natürlich einen Aprilscherz: Die Betreuer stellten den Jugendlichen 50 Extra-Punkte in Aussicht, sofern sie einen Apfel und eine Banane essen. Diese Punkte gab es nicht, dafür aber sicherlich Wohlbefinden. Das Langenhagener Team holte auf heimischem Gelände den Tagessieg, belegte in der Gesamtwertung jedoch Platz vier unter fünf Teams. Das beste Team „Laatzen zwei“ wurde im Haus der Jugend mit der Superei-Trophäe ausgezeichnet. Preise gab es für alle Teilnehmer: Gutscheine, USB Sticks, Cachetools, Bücher zum Geocaching, UV-Taschenlampen und UV-Stifte.