Auf Streife mit der Gendarmerie

Dagmar Maronde bekam an der in Frankreich viel Anerkennung. (Foto: G. Gosewisch)

Dagmar Maronde sammelte Erfahrungen an der Côte d´Azur

Langenhagen (gg). Es ist im Sommer sicherlich nicht der schlechteste Aufenthaltsort: Die Côte d´Azur zwischen Montpellier und Perpignon. Dort hat die Langenhagener Polizei-Kontaktbeamtin Dagmar Maronde einen vier-wöchigen Dienst bei der südfranzösischen Gendarmerie in Marseillan-Plage absolviert. Sie hatte sich im Rahmen einer europäischen Ausschreibung beworben, wurde unter vielen Bewerbern ausgewählt. Besonders gute Französisch-Kenntnisse waren dabei nur eine Voraussetzung. Wie bei ihrem Dienst in Langenhagen lagen die Aufgaben der Oberkommissarin, die im Jahr 2011 schon einmal in Cannes bei den Filmfestspielen bei der Französischen Polizei ausgeholfen hat, im Kontaktbereich mit den Bürgern – dort im Speziellen mit den Touristen: Streifen gehen oder fahren, Präventionsarbeit leisten, Einsätze abwickeln. „Rund 20 sehr große Campingplätze gibt es in Marseillan-Plage, der Anteil der deutschen Urlauber liegt bei etwa 50 Prozent“, beschreibt Maronde ihren Einsatzbereich und weiter, „Das Projekt zielte darauf ab Erfahrungen zu sammeln und Mentalitäten zu verstehen. Beispielsweise wollten die französischen Kollegen verstehen, warum sich die deutschen Urlauber mit besonders vielen Anzeigen an die Gendarmerie wenden. Andere Nationalitäten tun das sehr viel weniger.“ Vor Ort habe sich schnell rumgesprochen, dass es eine deutsche Polizistin vor Ort gibt, so war die Kontaktbeamtin viel gefragt, Sprachbarrieren wurden überwunden. „Viel Arbeit, viel Sonne und noch mehr wertvolle Erfahrungen“, erklärt Dagmar Maronde zusammenfassend und ergänzt, dass trotzdem sie ihren Dienst in Langenhagen sehr gerne macht, sie auch gerne wieder eine Gelegenheit zum Dienstaustausch mit Frankreich nutzen würde.