Aufspüren und Sparen für die Umwelt

Preisgeld für Energiedetektive an der Grundschule

Godshorn (gg). Mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro hat nun die Umweltschutzbeauftragte der Stadtverwaltung Marlies Finke aus ihrem Budget Schüler der Grundschule Godshorn für ihr Engagement belohnt. Sie haben seit dem zweiten Halbjahr 2012/13 an einem Projekt des Klimaschutzfonds ProKlima teilgenommen, das anteilig von der Stadtverwaltung finanziert wurde. Angela Eilers, Agentur für Umweltkommunikation aus Hannover, betreute dabei die zwölf teilnehmenden Schüler in der AG Energiedetektive. Rund um die Themen Klimaschutz und Energiesparen erarbeiteten sich die Schüler eine Übersicht. So konnten sie auch Bürgermeister Mirko Heuer bei der Preisverleihung Rede und Antwort zu gezielten Fragen geben. Sie kennen sich aus und wissen beispielsweise, woher der Strom kommt oder wie tropfende Wasserhähne abgestellt werden. Die Beleuchtung kontrollieren, die Belüftung gewährleisten oder die Regulierung der Heizung in den Klassenräumen gehören zu den gewohnten Aufgaben der Energiedetektive, die in der weiteren Fortbildung in der AG nun als Energiemanager in der Schule unterwegs sind. Aber es geht noch weiter. Die Kinder entwickeln eigene Ideen wie beispielsweise das Überprüfen des Stromzählers im Verlauf der Energiesparmaßnahmen. Eine davon will der Bürgermeister gleich für sein Büro übernehmen: Die Markierung für Lichtschalter mit farbigen Klebepunkten, sodass ein Verwechslen der Schalter für bestimmte Lichtbereiche und damit ein unnötiges Ein- und Ausknipsen verhindert wird. „Es sind die täglichen Überprüfungen, die letztlich Gewohnheiten formen“, erklärt Marlies Finke und Schulleiterin Andrea Kunkel kündigte an: „Zur Verwendung des Preisgeldes wird das Schülerparlament Anfang Dezember beraten.“ Gemeinsam mit der stellvertretenden Schulleiterin Ulrike Reh bestärkte sie die Schüler, sich weiterhin zu engagieren. Auch unter den Lehrern habe sich der Blick für das Energiesparen geschärft und Gebäudebereiche würden einmal mehr unter die Lupe genommen. Auf die Wunschliste an die Stadtverwaltung komme daher, die Bereiche, in denen noch Einfachverglasung verbaut ist, zu modernisieren.