Auge um Auge und Stich um Stich

Es wurde kräftig gekniffelt.Fotos: J. Gundelach

"Gut Blatt" und "Gut Wurf" beim Skat- und Kniffelturnier der CDU

Krähenwinkel (jg). Nachdem die Würfelbecher und Schreibmaterialien bereitgestellt, die brandneuen Skatblätter ausgepackt und alle Teilnehmer angekommen waren, konnte es schließlich am Sonnabendnachmittag losgehen: das alljährliche Skat- und Kniffelturnier. Es fand in zwei benachbarten Räumen des Dorfgemeinschaftshauses in Krähenwinkel statt, dessen Personal für das leibliche Wohl der 27 Knifflerinnen und Kniffler sowie der 24, allesamt männlichen Skatspieler sorgte. Das Los bestimmte zuallererst die Begegnungen an den Vierertischen für den ersten Durchgang. Dann hieß es „Gut Blatt!“ und „Gut Wurf!“ und nach dem Motto Auge um Auge, Stich um Stich wurde eifrig gespielt und protokolliert.
Nach zwei weiteren Durchgängen und fast fünf kurzweiligen Stunden wurden schließlich die Sieger geehrt. Bei den Knifflern landete Carola Rönisch mit 3.257 Punkten den ganz großen Wurf, während sich Sandra Rückwardt mit 3.216 Punkten den zweiten Platz erwürfelte und Fritz Koch denkbar knapp mit einem Punkt weniger den dritten Platz belegte. Kurz darauf freute sich Klaus Weissenfeld über seinen mit stolzen 2.202 Punkten erspielten Skatpokal genauso wie Werner Schlagenau mit 1.918 Punkten und Horst Keese 1.791 über ihre jeweils Zweit- und Drittplatzierung sowie den geernteten Beifall. Schwarzsehen musste bei der CDU jedoch niemand, denn aufgrund der großzügigen Fleisch- und Sachpreise für jeden waren gewissermaßen alle „aus dem Schneider“.
„Wir tragen dieses Turnier schon lange aus, doch seit Krähenwinkels eigener Ortsverband existiert, regelmäßig, sodass es nun fast ein Jahrzehnt lang Tradition hat. Doch so viele Teilnehmer hatten wir noch nie“, erklärte Karin-Petra Behrens vom CDU-Ortsverband Krähenwinkel, die, wie in den vergangenen Jahren auch, einen wesentlichen Anteil an der „kniffligen“ Organisation hatte. So auch die CDU-Mitglieder Steffen Hunger und Gabriele Spier, die ebenfalls dazu beitrugen, dass alles funktionierte.
So nahmen alle etwas von diesem Turnier mit und gerade in der Zeit der Anonymität und Verschlossenheit gegenüber seinen Mitmenschen, so meinte ein Teilnehmer, sei es doch besonders schön, alt bewährte Gesellschaftsspiele zu spielen und Traditionen zu erhalten, um gemeinsam, auch mit Menschen, die einem nicht bekannt sind, Spaß zu haben.